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Kaffees im Test - Nachhaltiger, fairer Genuss mit Bio-Kaffee

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Kaffee ist vielfältig - auch in puncto Fairness und Nachhaltigkeit. Lohnt es sich, für einen fair gehandelten und nachhaltig angebauten Kaffee mehr zu bezahlen?

Kaffee überzeugt mit Vielfalt – auch in Punkto Fairness und Nachhaltigkeit. Lohnt es sich, für einen fair gehandelten und nachhaltig angebauten Kaffee mehr zu bezahlen? Der Check!

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Der erste Gang am Morgen geht für viele direkt zur Kaffeemaschine. Dass das beliebte Heißgetränk teilweise zu menschenunwürdigen Bedingungen angebaut wird, ist dabei kein Geheimnis. Bis die Bohne in der Tasse landet, vergehen für Kaffeebauern am anderen Ende der Welt viele Stunden voll kräftezehrender Arbeit. Da der Weltmarktpreis von Kaffee ständig schwankt, leben sie außerdem in finanzieller Unsicherheit.

Fairer Bio-Kaffee von sechs Herstellern

Wirkt sich der preisliche Unterschied auch auf den Geschmack aus? Kaffee-Expertin Christine Weidmann, die alle sechs Kaffeesorten getestet hat, kommt zu einem durchweg positiven Ergebnis: In ihrem Ranking kürt sie den Kaffee von Tchibo auf Platz eins, das Schlusslicht bildet der Kaffee von Gepa.

Bei einem weiteren Geschmackstest in der Uni Mainz landen die Kaffees von Aldi Nord, Tchibo und Rossmann auf dem Siegertreppchen. Ähnlich wie beim Expertentest erzielt der Gepa-Kaffee auch hier den letzten Platz. Bei unserer Untersuchung im Labor sind alle Kaffees unauffällig und halten sich an die Schadstoff-Richtlinien.

Siegel für Nachhaltigkeit

Trotz geschmacklicher Unterschiede versprechen die Kaffees vor allem eins: Fairness und Nachhaltigkeit. Beim Blick in das Kaffeeregal im Supermarkt sieht man diese Begriffe erstaunlich oft. Doch ist auch wirklich fair drin, wenn fair draufsteht? Nicht unbedingt, denn für diesen Begriff gibt es keine gesetzliche Vorschrift. Siegel können dem Verbraucher helfen, Licht ins Dunkle bringen.

Kaffee-Siegel im Überblick

Lieferketten, Produktions- und Arbeitsbedingungen

Um noch mehr über die Produkte herauszufinden, hat WISO den Herstellern Fragen zu Lieferkette, Produktions- und Arbeitsbedingungen auf den Plantagen gestellt. Am knappsten fällt die Antwort von Tchibo aus, Gepa hingegen beantwortet die Fragen der Redaktion ausführlich und liefert eine Vielzahl von Belegen und Zertifikaten. Ausführliche Stellungnahmen gibt es bei WISO.

Das WISO "teuer-oder-billig"-Fazit: Alle Kaffees der Stichprobe sind frei von Schadstoffen, geschmacklich können jedoch nicht alle überzeugen. Laut Expertin und Verbrauchern gewinnen die Kaffees von Tchibo und Aldi Nord das Rennen. Was Fairness und Transparenz angeht, hat Gepa einen klaren Vorsprung. Wer hier jedoch den Überblick behalten will, der sollte genau hinschauen und auf Siegel achten. Kaffees, die den Fairtrade- und Biostandard einhalten, sind eine gute Option.

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