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Nach Druck aus China - Bitcoin-Kurs sackt ab

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Kryptowährungen sind ohnehin schon recht schwankungsanfällig. Warnungen aus China vor Digialwährungen als Zahlungsmittel machen Bitcoin, Ether und Dogecoin derzeit zu schaffen.

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Bitcoin und Co auf Talfahrt
Quelle: picture alliance / NurPhoto


Nach einer Warnung aus China vor Kryptowährungen sackte die wichtigste Digitalwährung Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweilig um etwa 25 Prozent auf 30.066 US-Dollar ab. Es ist das niedrigste Niveau seit Ende Januar. Das Rekordhoch wurde Mitte April mit knapp 65.000 Dollar erreicht.

Kryptowährungen unter Druck

Die zweitgrößte Digitalwährung Ether geriet noch stärker unter Druck. Sie fiel am Nachmittag um bis zu 40 Prozent bis auf knapp 2.000 Dollar.

Die Kryptowährung Dogecoin fiel um 18 Prozent, wie aus Angaben der Bewertungswebseite Coingecko hervorging. Auch die in Frankfurt gelisteten Aktien der Krypto-Börse Coinbase gaben um sechs Prozent nach.

Kurs reagierte auf Äußerungen aus China

Der volatile Kurs der digitalen Währung reagierte damit auf Äußerungen bedeutender chinesischer Bankenverbände, Kryptowährungen seien "keine echten Devisen".

Die drei Verbände hatten am Dienstag Investoren zudem vor "Spekulationen" gewarnt und Finanzinstitute dazu aufgerufen, Kryptowährungen als Zahlungsmittel weder zu akzeptieren noch zu benutzen. Die Verbände verwiesen unter anderem auf den im Ausland zuletzt stark schwankenden Kurs der virtuellen Währungen - Spekulationen rund um das digitale Geld hätten hingegen sprunghaft zugenommen.

Was steckt hinter den Bits und Bytes?

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Damit verschärften die chinesischen Regulierungsbehörden ihr Durchgreifen bei digitalen Währungen. Viele der neuen Regelungen erweiterten frühere Beschränkungen und schlossen Schlupflöcher.

Das alles schade insgesamt der Sicherheit der Güterversorgung und bringe das weltwirtschaftliche Gefüge durcheinander, warnten die Bankenverbände. China hatte 2019 Zahlungen im Land mit digitalen Währungen für illegal erklärt und diesen Schritt mit Sorgen um das Finanzsystem und die soziale Stabilität begründet.

Digitalwährungen aus China und der EU

Das Land arbeitet deshalb selbst an einer digitalen Variante seiner Landeswährung Yuan und führt bereits erste Feldversuche durch. Unter den großen Volkswirtschaften gilt China bei der Entwicklung einer Digitalwährung als am weitesten fortgeschritten. Die Währung soll jedoch von der Zentralbank flankiert werden und damit anders gelagert sein als andere Digitalwährungen.

Auch die Europäische Zentralbank fasst einen digitalen Euro ins Auge. Die Arbeiten sind aber noch am Anfang.

Seit der Corona-Pandemie sind Bargeldalternativen gefragt. Der "digitale Euro" der EZB ist eine davon. Aber kann die Europäische Zentralbank Bitcoin und Co. damit Paroli bieten?

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Elon Musk brachte Bitcoin-Kurs durcheinander

Die Mitteilung der chinesischen Notenbank trifft auf einen angeschlagenen Markt. Für erhebliche Verunsicherung sorgte zuletzt vor allem Tesla-Chef und Krypto-Befürworter Elon Musk. Er hatte den im Februar eingeschlagenen Kurs des Elektroautobauers Tesla, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, korrigiert.

Als Grund nannte Musk eine schlechte Umweltbilanz. Da der hohe Energieverbrauch des
Bitcoin-Netzwerks schon lange bekannt ist, sorgte die Kurskorrektur unter Fachleuten für Verwunderung.

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Wegen hohen Stromverbrauchs - Stromfresser Bitcoin: Tesla nimmt Abstand 

Tesla akzeptiert nun doch keine Bitcoin-Zahlungen mehr. Grund sei der hohe Verbrauch fossiler Brennstoffe für die Herstellung der Kryptowährung.

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