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Mögliche Bremsprobleme : Mercedes ruft fast eine Million Autos zurück

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Wegen möglicher Bremsprobleme ruft Mercedes-Benz weltweit fast eine Million Fahrzeuge zurück. Betroffen sind drei Modelle der Baujahre 2004 bis 2014.

Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa (Archiv)
Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa in Alabama(Archivbild)
Quelle: MediaPortal Daimler AG/dpa

Mercedes-Benz muss wegen möglicher Probleme an den Bremsen weltweit fast eine Million Autos der Baujahre 2004 bis 2015 zurückrufen. Betroffen seien die SUV-Baureihen ML und GL sowie die R-Klasse, eine Großraumlimousine, hieß es in der Rückruf-Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Der Autobauer kündigte an, umgehend mit der Rückrufmaßnahme zu beginnen.

Bis zur Prüfung bitten wir darum, das Fahrzeug nicht mehr zu nutzen.
Unternehmenssprecher Mercedes-Benz

Der Hersteller werde für Halter notfalls Lösungen anbieten. Weltweit werden laut KBA 993.407 Autos der drei Baureihen zurückgerufen. In Deutschland seien es vermutlich knapp 70.000 Fahrzeuge.

Korrosion am Bremskraftverstärker

Bei den betroffenen Autos könne Korrosion am Bremskraftverstärker "im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Verbindung zwischen Bremspedal und Bremssystem unterbrochen wird", erklärte die Behörde. "In der Folge kommt es zum Ausfall der Betriebsbremse."

Mercedes-Benz bestätigte die Angaben. Die Korrosion könne bei den betroffenen Modellen "zu einer Undichtigkeit des Bremskraftverstärkers führen, wodurch sich die Bremskraftverstärkung reduzieren könnte", erklärte ein Unternehmenssprecher.

Probleme könnten Unfallgefahr erhöhen

"In der Folge würden sich die für eine Verzögerung des Fahrzeugs erforderlichen Betätigungskräfte des Bremspedals erhöhen sowie sich der Bremsweg gegebenenfalls verlängern." Dies könne mit wahrnehmbaren Zisch- bzw. Strömungsgeräuschen bei der Betätigung der Bremse einhergehen.

In sehr seltenen Fällen könne die Verbindung zwischen Bremspedal und Bremsanlage unterbrochen werden. Dann wäre es nicht mehr möglich, "das Fahrzeug über die Betriebsbremse abzubremsen", erklärte der Sprecher weiter. "Dadurch würde sich die Unfall- bzw. Verletzungsgefahr erhöhen."

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von Frank Bethmann
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