Sie sind hier:

Statistisches Bundesamt : Öffentliche Verschuldung höher denn je

Datum:

Das Statistische Bundesamt berechnet für 2020 eine Pro-Kopf-Verschuldung von 26.141 Euro. Ursache für die Rekordverschuldung seien die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise.

Scheine und Münzen liegen in einer offenen Geldkassette am 09.04.2021
Öffentliche Haushalte: Rekordverschuldung nach erstem Corona-Jahr
Quelle: dpa

Die Corona-Pandemie hat die Schulden der öffentlichen Haushalte bei Banken und Privatunternehmen deutlich ansteigen lassen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung waren beim sogenannten nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2020 mit 2.172,9 Milliarden Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Zum nicht-öffentlichen Bereich gehören Kreditinstitute und der sonstige inländische und ausländische Bereich, wie private Unternehmen im In- und Ausland.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Twitter nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server von Twitter übertragen. Über den Datenschutz dieses Social Media-Anbieters können Sie sich auf der Seite von Twitter informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutz-Einstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Mein ZDF“ jederzeit widerrufen.

Öffentliche Verschuldung auf höchstem Stand

Binnen Jahresfrist sei die öffentliche Verschuldung um 14,4 Prozent auf den höchsten Stand gestiegen, der jemals in der Statistik am Ende eines Jahres gemessen worden sei.

Die Summe entspreche einer Pro-Kopf-Verschuldung von 26.141 Euro, 3.281 Euro mehr als Ende 2019. Die Entwicklung habe sich nach vorläufigen Ergebnissen im ersten Quartal 2021 fortgesetzt, erklärte das Bundesamt.

Anstieg geht auf Corona-Krise zurück

Der Anstieg sei insbesondere bei Bund und Ländern auf die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise zurückzuführen, darunter Hilfspakete und Mehrwertsteuersenkung.

Um wirtschaftlich durch die Corona-Krise zu kommen, hat der Staat bereits milliardenschwere Hilfen auf den Weg gebracht - wie lange kann das gut gehen?

Beitragslänge:
3 min
Datum:

Das Bundesamt legte nun die endgültige Statistik vor, nachdem es im März bereits vorläufige, etwas geringere Zahlen veröffentlicht hatte. Damals war eine Verschuldung von 2.171,8 Milliarden Euro und eine Pro-Kopf-Verschuldung von 26.128 Euro errechnet worden.

  • Der Bund war Ende 2020 den endgültigen Zahlen zufolge mit 1.403,5 Milliarden Euro verschuldet, das ist ein Plus von 18,1 Prozent.
  • Die Schulden der Länder stiegen demnach um 9,8 Prozent auf 636 Milliarden Euro.
  • Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden war der Anstieg dagegen mit 1,5 Prozent deutlich geringer, die Schulden belaufen sich auf 133,3 Milliarden Euro.
  • Die Schulden der Sozialversicherung sanken auf 44 Millionen Euro.
Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der ZDFmediathek.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.