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Opec einigt sich auf Kürzung von Ölförderung

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Reaktion auf Corona-Krise - Opec einigt sich auf Kürzung von Ölförderung

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Auf einer Sondersitzung per Video haben sich die wichtigen Ölförderländer auf eine Kürzung der Fördermengen geeinigt.

Ölfeld in Kalifornien (Archiv)
Ölfeld in Kalifornien
Quelle: Richard Vogel/AP/dpa

Der Weg für eine Drosselung der Ölproduktion durch das Ölkartell Opec und seine Partner ist frei.

Bei einer Sondersitzung per Video am Sonntagabend einigten sich die beteiligten Ölförderländer auf eine Kürzung um 9,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) am Tag für die Monate Mai und Juni, wie die mexikanische Energieministerin Rocio Nahle auf Twitter schrieb. Auch das kasachische Energieministerium bestätigte laut russischen Agenturen die Einigung.

Schärfere Regulierung scheitert an Mexiko

Die Menge liegt um 300.000 Barrel am Tag unter dem ursprünglichen, am Freitag beschlossenen Ziel. Mexiko hatte sich bis zuletzt geweigert, die geforderten 400.000 Barrel beizusteuern und blieb bei seinem Angebot, 100.000 Barrel aus der Produktion zu nehmen.

Mit der Kürzung will die sogenannte Opec+ den gerade durch die Corona-Krise rasant gefallenen Ölpreis wieder stabilisieren. Ob die Entscheidung den Benzinpreis an den Tankstellen wieder steigen lässt, ist noch nicht klar.

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