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Das sind die Traumberufe deutscher Teenager

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Pisa-Auswertung - Das sind die Traumberufe deutscher Teenager

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Welche Jobs wollen 15-Jährige haben, wenn sie 30 sind? Diese Frage wurde bei der Pisa-Studie gestellt. Der Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Wünschen ist dabei enorm.

Trotz neuer Berufschancen im digitalen Zeitalter sehen Jugendliche ihre Zukunft immer noch in traditionellen Berufen. Das geht aus einer Pisa-Studie der OECD hervor.

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Teenager in Deutschland wollen später am liebsten Lehrerin oder IT-Spezialist werden. Die Mädchen zieht es eher in die Schulen, die Jungen an die Rechner. Das zeigt eine Sonderauswertung der Pisa-Studie, die von der OECD an diesem Mittwoch vorgestellt wurde.

Neben obligatorischen Tests

Bei dem Schulleistungsvergleich wurden neben den obligatorischen Tests in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften auch persönliche Daten erhoben. So wurden die 15-jährigen Teilnehmer gefragt, in welchem Beruf sie glauben, später einmal zu arbeiten.

Die neue PISA-Studie stellt den deutschen Schülern lediglich ein durchwachsenes Zeugnis aus; guter Durchschnitt, aber weit von der Spitze entfernt. Die Industrie und Gewerkschaften schlagen bereits Alarm.

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Mädchen wollen Lehrerin werden, Jungen IT-Spezialist

Die meisten 15-jährigen Mädchen in Deutschland (10,4 Prozent) sehen sich im Alter von 30 wieder in der Schule: Als Lehrerin. Dahinter folgen Ärztin (10), Erzieherin (6,4), Psychologin (4,5).

Die meisten Jungen erwarten, dass sie mit 30 IT-Spezialist (6,7 Prozent), Industrie- und Automechaniker (5,2 und 5,1), Polizist (4,5) oder Lehrer (3,8) sein werden.

Deutschland hebt sich etwas ab

In Deutschland sind die beruflichen Vorstellungen der Studie zufolge etwas breiter als in anderen OECD-Ländern. Alle Länder zusammengenommen nannten 47 Prozent der Jungen und 53 Prozent der Mädchen einen von zehn besonders häufig genannten Berufen. Damit habe sich die Fokussierung auf wenige Berufe seit der ersten Pisa-Erhebung im Jahr 2000 sogar noch etwas erhöht.

Dies beobachteten die Forscher auch in Deutschland. Allerdings seien die beruflichen Ambitionen dort genauso wie in Österreich und der Schweiz insgesamt deutlich diverser als im OECD-Durchschnitt. In den drei Ländern strebten nur etwa vier von zehn Schülern einen der zehn am häufigsten genannten Berufe an. Es habe sich vermutlich bewährt, dass Schulen frühzeitig Kontakte in die Arbeitswelt vermittelten, erklärte die Organisation.

Soziale Herkunft entscheidender Faktor

Die Berufsvorstellungen hängen aber auch von der sozialen Herkunft ab. Laut OECD nannten "leistungsstarke Schüler aus privilegierten Verhältnissen" im Schnitt viermal häufiger ambitionierte Berufsziele als "Schüler mit vergleichbaren Leistungen aus benachteiligten Verhältnissen".

Nach Angaben der OECD haben sich die Berufsvorstellungen der Jugendlichen trotz einer sich schnell verändernden Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren kaum gewandelt. Die Studie zeige, "dass auch im Zeitalter sozialer Medien und künstlicher Intelligenz Jugendliche in den OECD-Ländern kaum Tätigkeiten anstreben, die mit der Digitalisierung entstanden sind, sondern vor allem etablierte Berufe wie Ärztin, Lehrer, Polizist oder Unternehmensmanagerin", hieß es in einer OECD-Mitteilung.

Es seien größtenteils Jobs aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die für junge Menschen immer noch die attraktivsten sind.

An der letzten Pisa-Studie, deren Ergebnisse Anfang Dezember vergangenen Jahres vorgestellt wurden, hatten 2018 weltweit rund 600.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen, darunter knapp 5.500 in Deutschland.

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