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Zum Jahreswechsel - Briefporto soll um fünf Cent steigen

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Die Deutsche Post plant zum Jahreswechsel eine Portoerhöhung für Briefe und Postkarten: Der Standardbrief soll dann 85 Cent kosten, für die Postkarte werden 70 Cent fällig.

Briefkasten
Die geplanten Portoerhöhungen müssen noch von der Bundesnetzagentur genehmigt werden.
Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kommen höhere Portokosten für Briefe und Postkarten zu: Der Versand eines Standardbriefs im Inland soll ab Januar 85 Cent kosten und damit fünf Cent mehr als bisher, wie die Deutsche Post am Mittwoch in Bonn mitteilte.

Andere Briefprodukte sollen ebenfalls fünf Cent teurer werden, etwa der Maxibrief. Die Postkarte soll dann 70 statt wie bislang 60 Cent kosten. Voraussetzung sei eine endgültige Genehmigung durch den Regulierer Bundesnetzangentur.

Das Unternehmen begründete dies mit höheren Kosten. Zuletzt hatte die Post das Porto Mitte 2019 angehoben, damals verteuerte sich ein Standardbrief um zehn Cent auf 80 Cent.

Briefmarkt schrumpft seit langem

Zuvor hatte die Bundesnetzagentur am Mittwoch einen Spielraum für Preiserhöhungen veröffentlicht, auf dessen Basis die Post das Porto anheben darf. Besagter Spielraum für Erhöhungen liegt bei 4,6 Prozent - um diesen Prozentbetrag darf der Warenkorb aller Briefarten teurer werden. Der Wert ist relativ niedrig, bei der Portoanhebung 2019 lag er bei 8,9 Prozent.

Kurz darauf teilte dann die Post mit, wie sie den Spielraum nutzen will. Die Netzagentur wird jetzt prüfen, ob die geplanten Portoanhebungen im Rahmen des Spielraums liegen.

Der Briefmarkt schrumpft im Digitalzeitalter seit langem. Die Menschen schreiben sich deutlich weniger Briefe als früher und nutzen in ihrer Kommunikation stattdessen verstärkt Emails, Chats oder soziale Medien. Allerdings ist das Briefgeschäft für das Bonner Unternehmen weiterhin ein lukratives Geschäft - das liegt auch an den vom Staat genehmigten Preiserhöhungen.

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