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Importstopp für deutsches Schweinefleisch

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Angst vor Schweinepest in China - Importstopp für deutsches Schweinefleisch

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Die Ernährungsbranche ist beunruhigt, wie sich der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland wirtschaftlich auswirkt. Nun wurde eine der größten Sorgen bestätigt.

In Brandenburg wurde die Afrikanische Schweinepest bei einem verendeten Tier nachgewiesen. Die chinesische Reaktion: Ein Import-Verbot für deutsches Schweinefleisch.

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Nach dem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland hat China ein Importverbot für deutsches Schweinefleisch verhängt. Auch indirekte Einfuhren sowie der Import von Schweinefleischprodukten würden untersagt. Das berichteten die chinesische Zollverwaltung und das Landwirtschaftsministerium am Samstag.

China ist der größte Abnehmer für Schweinefleisch aus Deutschland außerhalb der EU und gleichzeitig der größte Konsument von Schweinefleisch weltweit. Das Bundesagrarministerium bestätigte, dass es eine Mitteilung des Importverbots durch die chinesische Seite gibt.

2019 in China: Mehr als 100 Millionen Tiere getötet oder verendet

Das Verbot erfolgte zwei Tage, nachdem die für Schweine tödliche, aber für Menschen ungefährliche Tierseuche erstmals bei einem toten Wildschwein in Brandenburg nahe der Grenze zu Polen nachgewiesen worden war.

Die Afrikanische Schweinepest hat Deutschland erreicht. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich, jedoch drohen wirtschaftliche Folgen für den Schweinefleischexport.

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Da es seit Ende 2018 selbst gegen einen massiven Ausbruch der Schweinepest kämpfen muss, hat China strenge Maßnahmen ergriffen. Weit mehr als 100 Millionen Tiere sind im vergangenen Jahr in China verendet oder mussten notgeschlachtet werden.

Große Sorge der deutschen Fleischwirtschaft bestätigt

Damit bestätigt sich eine der größten Sorgen der Schweinehalter und der Fleischwirtschaft. Ein Wegbrechen des chinesischen Marktes "würde uns sehr, sehr stark treffen", hatte Bauernpräsident Joachim Rukwied am Freitag im ZDF-Morgenmagazin gesagt.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, befürchtet, "dass durch die Schweinepest der asiatische Markt wegbrechen könnte. Das würde uns stark treffen".

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Das Bundesagrarministerium spricht nach eigenen früheren Angaben mit mehreren Nicht-EU-Staaten über weitere Handelsmöglichkeiten. Ziel ist, Exportstopps wegen der Tierseuche nur auf Schweinehalter aus betroffenen deutschen Regionen zu begrenzen.

Der Fundort des toten infizierten Wildschweins in Brandenburg wird derzeit eingezäunt. In einer Kernzone von drei Kilometern rund um den Fundort wird seit Freitag ein mobiler Elektrozaun mit einer Länge von zwölf Kilometern errichtet. Der Zaunaufbau sollte noch am Samstag abgeschlossen sein, wie die betroffenen Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree mitteilten.

Nach Fall in Brandenburg -
Was Sie zur Schweinepest wissen sollten
 

Zäune und andere Schutzmaßnahmen haben nicht gereicht, um die Afrikanische Schweinepest aus Deutschland fernzuhalten. Doch womit haben wir es eigentlich zu tun? Was kann helfen?

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