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Energietechnikkonzern - Siemens Energy will 7.800 Stellen abbauen

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3.000 Menschen, die in Deutschland für Siemens Energy arbeiten, werden ihren Job verlieren. Das Unternehmen hatte gerade erst den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft.

Der Energiekonzern Siemens Energy will Kosten sparen und bis 2025 weltweit 7.800 Stellen abbauen. Davon sollen 3.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen, so das Unternehmen.

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Siemens Energy will weltweit 7.800 Stellen abbauen - 3.000 davon in Deutschland. Bis 2025 könnte damit jeder zwölfte Job in dem vergangenes Jahr von Siemens an die Börse gebrachten Unternehmen wegfallen. Betroffen ist die Sparte Gas and Power, wie Siemens Energy bei der Vorlage der Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal erklärte.

Gute Bilanz - Unternehmen zurück in der Gewinnzone

Die Zahlen fielen dabei gut aus: Von Oktober bis Dezember verdiente das Unternehmen unter dem Strich 99 Millionen Euro und kehrte damit in die Gewinnzone zurück. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Energy noch einen Milliardenverlust gemacht.

"Der Energiemarkt verändert sich rasant. Das bietet uns Chancen, stellt uns aber gleichzeitig vor große Herausforderungen."
Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender Siemens Energy

Mit dem Sparprogramm will Bruch die Wettbewerbsfähigkeit steigern. "Wir sind uns bewusst, dass unsere Pläne Teilen der Belegschaft viel abverlangen. Daher ist es unser Ziel, diese Maßnahmen so sozialverträglich wie möglich durchzuführen."

Keine Standortschließungen

Zudem sollen keine ganzen Standorte geschlossen werden. Sitz des Unternehmens ist München, das Hauptquartier soll in Berlin angesiedelt werden. Erst vor wenigen Tagen hatte Siemens Energy mit den Arbeitnehmervertretern eine Vereinbarung zum Umbau des Unternehmens geschlossen, die unter anderem vorsieht, möglichst ohne Kündigungen auszukommen. Zahlen hatte das Unternehmen damals aber noch nicht genannt.

Das Energiegeschäft des Siemens-Konzerns ist heute an die Börse gegangen. Siemens Energy startete allerdings eher verhalten, auch sonst steht das Unternehmen vor Herausforderungen.

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IG Metall-Hauptkassierer Jürgen Kerner sagte, er erwarte, "dass wir die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen im Sinne der Beschäftigten und einer nachhaltigen Zukunftsperspektive ohne Kündigungen gestalten". Die Zukunftsvereibarung sei "eine solide Grundlage für die Transformation von Siemens Energy in Deutschland".

Umbau trotz guter Bilanz

Dass die Geschäfte im ersten Quartal gut liefen, ändere nichts an der Notwendigkeit des Umbaus, hieß es von Siemens Energy. Das Ergebnis wurde zum einen von operativen Verbesserungen bei Gas and Power und der Windkrafttochter Siemens Gamesa getragen. Zum anderen halfen Sondereffekte: So sparte das Unternehmen durch Homeoffice und wegfallende Dienstreisen in der Corona-Pandemie.

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