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Steuerzahler-Gedenktag - FDP drängt auf Steuerentlastungen

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Rechnerisch haben Arbeitnehmer in Deutschland bis heute für den Staat gearbeitet. Ab jetzt verdienen sie für sich. Die FDP fordert Entlastungen.

Der Steuerzahlerbund rügt staatliche Verschwendung. Symbolbild
Die in diesem Jahr verdienten Einkünfte gingen - rein rechnerisch - bisher an den Staat.
Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die FDP hat zum heutigen Steuerzahler-Gedenktag Steuerentlastungen gefordert. "Spürbare Entlastungen gehören ganz oben auf die Agenda", sagte FDP-Finanzexperte Christian Dürr. "Wir müssen den Menschen mehr finanziellen Spielraum ermöglichen und Deutschland wieder zu einem attraktiven Standort für Unternehmen machen."

"Armutszeugnis für die Wirtschaftspartei Union"

Der Steuerzahler-Gedenktag markiert jenen Tag, bis zu dem die durchschnittlichen Steuerzahler allein für den Fiskus arbeiten. Dem deutschen Steuerzahler-Institut zufolge zahlt ein durchschnittlicher Arbeitnehmer-Haushalt in diesem Jahr voraussichtlich 52,9 Prozent seines Einkommens als Steuern und Abgaben an den Staat. Dies bedeutet, dass alle von Jahresanfang an bis Dienstag erzielten Einkünfte an den Staat gehen.

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FDP-Fraktionsvize Dürr kritisierte, dass der Steuerzahler-Gedenktag seit Beginn der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) um acht Tage nach hinten gerückt sei - das heißt, die Abgabenlast ist gestiegen. "Das ist ein Armutszeugnis für die Wirtschaftspartei Union", sagte Dürr. Die Steuer- und Abgabenlast für den Mittelstand bleibe inmitten der Corona-Krise "auf Rekordniveau".

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