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Experten-Tipps fürs Stromsparen : "Voller Kühlschrank - sparsamer Kühlschrank!"

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Hohe Energiepreise sind für Einkommensschwache eine große Belastung. Abhilfe kann ein "Stromspar-Check" schaffen - das zeigt das Beispiel der fünfköpfigen Familie Chiaramonte.

Ein geöffneter Kühlschrank gefühlt mit diversen Lebensmitteln.
"Ein voller Kühlschrank ist ein sparsamer Kühlschrank!" So lautet das Motto des Stromspar-Beraters.  
Quelle: dpa

Auf die Neuanschaffung ist Markus Chiaramonte ziemlich stolz. Gleich als erstes wird sie "Stromspar-Checker" Dirk Tersteegen gezeigt, als der die Familie in Essen zum Zweitbesuch trifft:

Das ist er, unser neuer Kühlschrank! Verbraucht nur noch 169 Kilowattstunden pro Jahr und keine 800 mehr wie der kleine alte!
Markus Chiaramonte, Familienvater

Der 300-Euro-Zuschuss nach einem "Stromspar-Check", den die "Neue Arbeit der Diakonie Essen GmbH" (Caritas) anbietet, hat es möglich gemacht: Endlich kann die Familie den alten, kleinen, undichten und ständig vereisenden Stromfresser austauschen - gegen eine viel größere und viel sparsamere Kühl-Gefrier-Kombi.  

"Ganz schön gewachsen!", freut sich Spar-Experte Dirk Tersteegen mit und rät dann gleich:

Füllen Sie die leeren Fächer ruhig mit wassergefüllten PET-Flaschen auf. Je weniger Luft gekühlt werden muss, desto besser. Ein voller Kühlschrank ist ein sparsamer Kühlschrank!  
Dirk Tersteegen, Energiespar-Experte

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Die Familie zahlt derzeit eine Stromrechnung von 170 Euro pro Monat

Sparen bei den Stromkosten, das will die fünfköpfige Familie auf jeden Fall. Denn Vater Markus ist derzeit Alleinverdiener durch die Geburt des Kleinsten, Sohail, im vorigen Jahr. Aber hat nur das neue Familienmitglied für mehr Stromverbrauch gesorgt? Mittlerweile liegt der monatliche Abschlag für Strom nun bei 170 Euro, auch wegen einer Nachzahlung aus dem letzten Jahr.

Mit Hilfe des bundesweit angebotenen "Stromspar-Checks" der Caritas, ein Angebot für Einkommensschwache, sollen jetzt die Ausgaben sinken. Als Dirk Tersteegen und sein Berater-Kollege Holger Nyga sich erstmals die Geräte im Haushalt und das Verbrauchsverhalten der Familie genauer anschauen, werden sie schnell fündig.

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Kühlschrank, Waschmaschine, Dusche - diese Geräte haben Potential zum Stromsparen

"Wir haben hier das Thema Kühlschrank, Waschmaschine, Untertisch-Gerät und Duschen", so Dirk Tersteegen. Auf unglaubliche 800 Kilowattstunden Stromverbrauch, das zeigt ein Messgerät, bringt es der defekte kleine Kühlschrank - das ergibt 240 Euro Stromkosten pro Jahr. Die Abhilfe: Weil die Familie ein geringes Einkommen hat, gibt es einen 300-Euro-Zuschuss zur Anschaffung eines effizienteren Geräts. Bei der immer wieder streikenden Waschmaschine können Tersteegen und Nyga nur zum Tausch raten, Geld dafür ist nicht vorgesehen.

Dem Heißwasser-Boiler unter der Küchenspüle spendieren sie eine Funksteckdose mit Fernbedienung. So wird nicht mehr 24 Stunden lang immer wieder heißes Wasser vorgehalten, sondern künftig - auf Knopfdruck - nur dann schnell bereitet, wenn gewünscht.

Weniger duschen macht beim Stromsparen viel aus

Im Bad wird ein Dusch-Sparkopf montiert und empfohlen, auf die Duschdauer zu achten - denn hier sorgt ebenfalls nur Strom für heißes Wasser. 100 Euro reine Stromkosten, das könnte Familie Chiaramonte finanziell gut tragen, aber ist das drin?

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"Ja, absolut", so Stromspar-Profi Holger Nyga, "wir haben hier eine fünfköpfige Familie und mit dem, was wir mitgebracht haben an Energiesparartikeln und wenn auch ein bisschen das Verhalten geändert wird, der Kühlschrank ausgetauscht wird, dann ist das absolut realistisch."

40 Euro kann die Familie im Monat an Stromkosten sparen

Als die Stromspar-Checker die Chiaramontes vier Wochen später besuchen, hat Markus Chiaramonte ein Beispiel dafür, wie sich nun das Verhalten geändert hat:  "Beim Fernseher, der wird jetzt immer ausgestellt, kein Standby-Modus mehr. Unsere Tochter hat da anfangs gedacht, der ist kaputt, weil sie das nicht gewohnt war."

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Um etwa 40 Euro pro Monat, so die Analyse, könnten die Chiaramontes ihre Stromkosten pro Monat im Idealfall drücken. Aber nur, wenn ihr momentaner Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde nicht weiter steigt. Steigt der irgendwann, schmilzt zwar der Erfolg, doch das sparsame Verhalten ist dann nicht weniger wichtig.

"Wir haben uns alles zu Herzen genommen, was sie uns gesagt haben", versichert Markus Chiaramonte zum Abschied den beiden Stromspar-Checkern - und es klingt überzeugend.

Mario Shabaviz ist Redakteur in der ZDF-Redaktion WISO.

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