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Tesla-Werk in Grünheide - Neue Batterie-Technologie Made in Brandenburg

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Am Standort der geplanten Tesla-Gigafactory in Brandenburg sollen auch neuartige Batterien für E-Autos gefertigt werden. Sie sollen deutlich mehr Energie speichern können.

Archiv, Brandenburg, Grünheide: Das Baugelände der Tesla Gigafactory östlich von Berlin.
Die Tesla-Autofabrik in Grünheide befindet sich im Aufbau. Das Batteriewerk soll in direkter Nähe entstehen. (Archivbild)
Quelle: dpa

Der US-Elektroautobauer Tesla will in seiner geplanten Batteriezellenfabrik in Grünheide bei Berlin eine Massenproduktion mit neuer Technologie aufbauen. In der Fabrik soll nach Angaben aus Branchenkreisen ein neuer Zelltyp produziert werden, der sechsmal mehr Leistung hat. Geplant sei die Herstellung von Trockenelektroden, die mit deutlich weniger Flächenverbrauch und Energieaufwand auskämen.

Die Fabrik soll auf dem Areal der Tesla-Gigafactory in Grünheide in Brandenburg in direkter Nähe zur Autofabrik entstehen, die derzeit im Bau ist. Der Baubeginn für die Batteriefabrik ist bisher offen - die Vorbereitungen laufen.

Deutlich weniger Batteriezellen benötigt

Die Reichweite der Fahrzeuge soll mit dem neuen Zelltyp um 16 Prozent pro Fahrzeug im Vergleich zu den bisherigen Zellen verlängert werden können. Dabei sollen den Branchenkreisen zufolge insgesamt deutlich weniger Zellen ins Fahrzeug gebaut werden, aber wegen der höheren Leistungsfähigkeit erhöhe sich die Reichweite.

Zunächst soll das Model Y in Grünheide mit den dort gefertigten Batterien beliefert werden, perspektivisch sollen sie unter anderem auch in Lkw eingesetzt werden. Tesla-Chef Elon Musk hatte im vergangenen Jahr bereits das Fertigungsziel von Batterien mit 100 Gigawattstunden pro Jahr oder mehr ausgegeben.

Arbeiten für die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide müssen vorerst ruhen. Das Umweltamt hat den Weiterbau gestoppt – zumindest vorerst. Gründe seien nicht erbrachte Sicherheitsleistungen sowie ein von Naturschützern gerichtlich erwirkter Rodungsstopp.

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Wirtschaftsministerium will Fördermittel bereit stellen

Effiziente und kostengünstige Batterien gelten als Voraussetzung dafür, dass sich die Elektromobilität im Massenmarkt durchsetzen kann. Bisher hinkt Europa bei der Fertigung von Batteriezellen für E-Autos vor allem Asien hinterher.

Das Bundeswirtschaftsministerium reichte im Dezember bei der EU-Kommission Anträge zur Genehmigung von Fördermitteln für das zweite europäische Großprojekt zur Batteriezellfertigung ein. Dazu gehören laut Ministerium knapp 50 Unternehmen in 12 Staaten, darunter auch Tesla mit der geplanten Batteriefabrik. Für das Batteriewerk bei Berlin werden demnach mehr als 1.000 neue Mitarbeiter benötigt. Die Suche habe bereits begonnen.

Mikrochips sind inzwischen unentbehrlich bei der Herstellung von Autos. Weil es bei denen jedoch Lieferengpässe gibt, stehen bei einigen Autokonzernen die Fließbänder still.

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