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Dank hoher Nachfrage - Tesla erzielt zweiten Quartalsgewinn in Folge

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Tesla wächst schneller, als von Experten prognostiziert - und schreibt zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen. Die deutschen Autohersteller geraten damit weiter unter Druck.

Tesla
Dank großer Nachfrage auch aus Europa wächst der Autobauer Tesla mehr, als Experten erwarteten.
Quelle: dpa/Soeren Stache

Gelingt Tesla der dauerhafte Sprung in die Gewinnzone? Zwar wartet der US-Autobauer weiter auf seinen ersten Jahresgewinn. Zumindest bei den Quartalszahlen schrieb Tesla nun aber zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen. Das teilte der Konzern nach US-Börsenschluss mit.

Zeitgleich verkündete Tesla, im Laufe von 2020 mehr als 500.000 Autos ausliefern zu wollen. Im Jahr zuvor waren es mit 367.500 weitaus weniger. Die Tesla-Aktie schoss nach Börsenschluss in New York 13 Prozent in die Höhe auf 654 Dollar - und übersprang damit zum ersten Mal die 600-Dollar-Hürde.

Fabrik in China in Rekordzeit aus dem Boden gestampft

Dabei profitiert Tesla vor allem von einer deutlich beschleunigten Produktion. Nach anfänglichen Problemen sind die E-Autos aus dem Silicon Valley mittlerweile weltweit erhältlich.

Erst im Dezember lief die Fertigung in der ersten Gigafabrik in China an - nach weniger als einem Jahr Bauzeit. Mit dem zwei Milliarden Dollar teuren Werk in Shanghai will Tesla-Chef Elon Musk den weltgrößten Markt für E-Autos erobern.

Die erste Gigafabrik in Europa soll in Grünheide vor den Toren Berlins entstehen. Dort sollen in der vollen Ausbaustufe jährlich eine halbe Million Elektroautos für den Export nach Europa produziert werden. Laut Zeitplan sollen bereits 2021 die ersten E-Autos vom Band rollen. In der Hauptstadt will Tesla zudem ein Ingenieurs- und Designzentrum hochziehen.

Deutsche Autohersteller müssen nachziehen

Die Pläne von Tesla zwingen auch die deutschen Autobauer zum Umdenken. Sie müssen den CO2-Ausstoß ihrer Flotten in diesem und im nächsten Jahr massiv senken, um Strafzahlungen in der EU zu vermeiden. Das ist nur mit einem größeren Anteil an Elektroautos und Hybridwagen möglich.

Auch Teslas hoher Automatisierungsgrad in der Produktion setzt Volkswagen, Daimler & Co unter Druck. Im Vergleich kann Tesla dadurch günstiger produzieren. Die deutschen Autohersteller müssen ihre Werke dagegen mühsam auf neue Verfahren umstellen. Da beim Bau von E-Autos weniger Arbeitskräfte benötigt werden, sind Zehntausende Arbeitsplätze bedroht.

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