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Index menschlicher Entwicklung - UN: Menschen in Norwegen leben am besten

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Laut dem Index menschlicher Entwicklung geht ökonomischer Fortschritt oft zu Lasten der Umwelt. In Norwegen leben die Menschen demnach am besten. Deutschland liegt auf Platz sechs.

Bunte Häuser in einer Reihe in Norwegen
Beim UN-Index der menschlichen Entwicklung belegt Norwegen Platz eins.
Quelle: picture alliance

Die Menschheit muss laut einem Bericht der Vereinten Nationen in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung neue Wege einschlagen. Kein Land habe bislang eine hohe Stufe der menschlichen Entwicklung erreicht, ohne die Umwelt zu belasten. Das teilte das Entwicklungsprogramm UNDP bei der Vorstellung des Index der menschlichen Entwicklung in New York mit.

UNDP: Umweltschutz trotz ökonomischem Fortschritt

Ökonomische Fortschritte dürften nicht mehr zulasten der Umwelt erzielt werden, heißt es in dem Bericht des UNDP. Durch den massiven Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Kohle und Öl sei bereits ein erheblicher Schaden entstanden, warnte UNDP-Chef Achim Steiner.

Der Klimawandel mit seinen verheerenden Folgen sei der Preis, den die Menschheit zu zahlen habe. Aufgabe der Länder sei es jetzt, Fortschritte zu erzielen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

Auch die Corona-Pandemie stelle eine schwere Last für die menschliche Entwicklung dar, so Steiner. Die ärmsten Menschen ohne Gesundheitsversorgung seien besonders hart von der Pandemie getroffen.

In Sachen Klimaschutz liegt Deutschland im internationalen Vergleich im oberen Mittelfeld, Nachholbedarf gibt es vor allem in der Verkehrspolitik. Spitzenreiter ist Schweden – vor allem dank niedriger Emissionswerte.

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Norweger leben am besten - Deutschland auf Platz sechs

Laut Index leben die Menschen in Norwegen am besten. Der nordeuropäische Wohlfahrtsstaat belegt damit - wie in den Jahren zuvor - den ersten Platz des Indexes der menschlichen Entwicklung. Irland und die Schweiz teilen sich den zweiten Platz. Dann folgen gemeinsam auf dem vierten Platz Hongkong und Island.

Deutschland landet auf Platz sechs. Die USA belegen den 17. Platz. Am unteren Ende der Tabelle liegen insbesondere die Länder Afrikas. Schlusslichter sind: Burundi, Südsudan, Tschad, die Zentralafrikanische Republik und Niger. Insgesamt wurden 189 Länder und Territorien bewertet.

Verbesserung im Entwicklungsindex oft zu Lasten der Umwelt

Während Länder wie Luxemburg, Singapur, Australien und die USA in der Entwicklungsrangliste deutlich zurückfallen, klettern andere Länder weiter nach vorne: Costa Rica und Panama konnten sich im Vergleich zu den Vorjahren verbessern.

Aber diese Fortschritte seien oftmals zu Lasten der Umwelt gegangen, kritisiert UNDP-Chef Steiner.

Viele Länder haben große Fortschritte erreicht, aber sie haben das auf Kosten großer Schäden an unserem Planeten getan.
Achim Steiner, UNDP-Chef

Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung stammen aus Asien, besonders aus China, Bangladesch und Indien: Billiglohnländer, in denen Arbeits- und Umweltschutz meist nur auf dem Papier stehen.

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