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Angeschlagener Gasimporteur : Uniper soll verstaatlicht werden

Datum:

Deutschlands größter Gasimporteur Uniper soll verstaatlicht werden. Man befinde sich dazu in Gesprächen mit dem Bund und dem Mutterkonzern Fortum, teilte der Konzern mit.

Das Uniper Kraftwerk Staudinger in Hainburg (Hessen), aufgenommen am 07.09.2022
Uniper Kraftwerk Staudinger in Hainburg (Hessen)
Quelle: dpa

Das finanziell angeschlagene Energieunternehmen Uniper dürfte verstaatlicht werden: Uniper befinde sich in "abschließenden Gesprächen" mit dem Bund und dem finnischen Mutterkonzern Fortum über eine "Änderung" des im Juli vereinbarten Stabilisierungspakets, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit. Diese sehe unter anderem vor, dass der Bund die derzeit von Fortum gehaltenen Uniper-Aktien erwirbt.

Im Ergebnis dieser Änderungen sei vorgesehen, dass der Bund eine "signifikante Mehrheitsbeteiligung" an Uniper erhalte. Es sei unter anderem eine Kapitalerhöhung in Höhe von acht Milliarden Euro geplant, die ausschließlich durch den Bund gezeichnet werden solle.

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Darüber hinaus solle der deutsche Staat die derzeit von Fortum gehaltenen Uniper-Aktien erwerben. "Im Ergebnis ist vorgesehen, dass der Bund damit eine signifikante Mehrheitsbeteiligung an der Uniper erhält. Die finale Vereinbarung ist noch nicht abgeschlossen."

Warum Uniper systemrelevant ist:

Uniper soll ab Oktober Milliarden aus der Gasumlage erhalten, der Bund unterstützt den Konzern, der derzeit täglich Verluste von mehr als 100 Millionen Euro einfährt. Warum?

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Mutterkonzern Fortum bestätigt Gespräche

Auch Fortum bestätigte den Stand der Gespräche. Teil der Verhandlungen sei auch, dass Fortum die Gelder zurückbekommt, mit denen die Muttergesellschaft das Düsseldorfer Unternehmen unterstützt hat. Der Handel mit den Fortum-Aktien an der Börse in Helsinki wurde demnach ausgesetzt. Sobald eine Einigung stehe, werde Fortum wieder kommunizieren, hieß es.

Der Gasimporteur Uniper war wegen der ausbleibenden russischen Lieferungen in finanzielle Not geraten, weil er teuer Alternativen einkaufen musste, um die Verträge zu bedienen. Uniper erhielt deshalb milliardenschwere Staatshilfen, die aber offenbar nicht ausreichten. Seit Kurzem stand auch eine mögliche Mehrheitsbeteiligung des Staates im Raum.

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