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Investition in Technologie - Milliarden-Paket: USA wollen China trotzen

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Ein milliardenschweres Technologie-Paket hat den US-Senat passiert. Unter anderem soll die Halbleiter-Produktion in den USA angekurbelt werden - um China Konkurrenz zu machen.

Halbleiter
USA wollen selbst wieder mehr Halbleiter produzieren
Quelle: Pixabay

Mit überparteilicher Zustimmung hat der US-Senat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der unter anderem die Herstellung von Halbleitern fördern soll.

Der Entwurf sieht Ausgaben in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar für die technologische Forschung und Entwicklung vor. Er zielt darauf ab, Chinas Einfluss etwas entgegenzusetzen. Die Welt befinde sich im stärksten Wettbewerb seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erklärte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, nach der Abstimmung am Dienstag. Und weiter:

Wenn wir nichts tun, könnten unsere Tage als vorherrschende Supermacht gezählt sein.
Chuck Schumer, US-Senat

Und weiter: "Wir wollen nicht, dass diese Tage unter unserer Regie enden. Wir wollen nicht, dass Amerika in diesem Jahrhundert eine mittelmäßige Nation wird".

Biden: Wettbewerb um den Sieg im 21. Jahrhundert

US-Präsident Joe Biden begrüßte das Votum des Senats. Der Vorlage fehlt jedoch noch die Zustimmung des Repräsentantenhauses, wo es nach Einschätzung von US-Medien Widerstand geben könnte.

Das Gesetz werde die USA in die Lage versetzen, "die wichtigsten Technologien von morgen zu entdecken, herzustellen und zu verbessern - von künstlicher Intelligenz über Computerchips bis hin zu Lithiumbatterien, die in intelligenten Geräten und Elektrofahrzeugen verwendet werden - und zwar genau hier in den Vereinigten Staaten", erklärte Biden.

Wir befinden uns im Wettbewerb um den Sieg im 21. Jahrhundert und der Startschuss ist gefallen,

sagte Biden weiter. "Wir dürfen nicht zurückfallen, während andere Länder weiter in ihre Forschung und Entwicklung investieren." Die USA müssten ihre Stellung als "innovativste und produktivste Nation der Welt" behaupten.

Mikrochip auf einer Leiterplatte

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Weißes Haus: US-Firmen auf Ausland angewiesen

Mit 68 zu 32 Stimmen genehmigte der Senat etwa 190 Milliarden Dollar für US-Technologie und -Forschung. Zudem sollen mit Ausgaben in Höhe von 54 Milliarden Dollar die US-Produktion und -Forschung in den Bereichen Halbleiter und Telekommunikationsausrüstung angekurbelt werden, einschließlich zwei Milliarden Dollar für Chips, die von Autoherstellern verwendet werden.

Nach Angaben des Weißen Hauses ist der Anteil der Produktionskapazitäten für Halbleiter in den USA von 37 Prozent vor 20 Jahren auf etwa zwölf Prozent der weltweiten Produktion gesunken. US-Firmen seien auf das Ausland angewiesen, insbesondere auf Länder in Asien, was ein Risiko in der Lieferkette darstelle.

Autobauer kämpfen mit Mangel an Chips auf dem Markt

Derzeit kämpfen viele Autobauer und Elektronikhersteller damit, dass nicht genügend Chips auf dem Markt zur Verfügung stehen. Zur Halbleiterknappheit führten unter anderem die sprunghaft gestiegene Nachfrage bei Notebooks und anderer Computer-Technik in der Pandemie.

Senator Todd Young, ein republikanischer Mitverfasser des Entwurfs, sagte, dass es bei dem Gesetz "nicht nur darum geht, die Kommunistische Partei Chinas zu schlagen". Es gehe auch darum, durch Investitionen "eine bessere Version von uns selbst zu werden".

Infineon-Vorstandschef Reinhard Ploss hat Pläne der EU-Kommission für eine europäische Chip-Fabrik unterstützt. Lieferengpässe hätten die Abhängigkeit von Asien unterstrichen.

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