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Nach Hackerangriff : Viele US-Tankstellen warten noch auf Sprit

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Nach dem Hackerangriff auf eine US-Pipeline normalisiert sich die Lage langsam wieder. Zahlreiche Tankstellen sind aber immer noch ohne Sprit.

Zapfsäulen an einer Tankstelle in der US-Stadt Atlanta geben kein Benzin mehr aus.
Nach Hackerattacke: Im Osten der USA gibt es nach wie vor Treibstoff-Engpässe.
Quelle: epa

Acht Tage nach einem Hackerangriff kommt die größte Pipeline der USA langsam wieder in Gang. Am Donnerstag hatte die Betreiberfirma Colonial Pipeline die Versorgung von Kunden mit Treibstoff wieder aufgenommen. Bis zu einer Normalisierung der Lage könne es aber noch dauern, hieß es. Entsprechend sind viele Zapfsäulen immer noch leer.

Benzinversorgung kommt langsam in Schwung

Wie Colonial Pipeline am Wochenende auf Twitter mitteilte, werden zwei Tage nach Wiederaufnahme der Treibstoffversorgung wieder "Millionen von Gallonen pro Stunde an die Märkte" geliefert.

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Am Samstag meldeten aber noch 80 Prozent der Tankstellen in Washington leere Zapfsäulen, wie der Branchendienst GasBuddy berichtete. Im Bundesstaat North Carolina waren es demnach 63 Prozent und in Georgia 45 Prozent. Präsident Joe Biden äußerte sich zuversichtlich, dass sich die Lieferengpässe bis zum Wochenende auflösen würden und versuchte, die Bevölkerung zu beruhigen.

Hamsterkäufe und höhere Benzinpreise

Einige Gouverneure riefen den Notstand aus - was viele Autofahrenden aber erst recht zu Hamsterkäufen zu veranlassen schien. Angesichts der Versorgungsengpässe stieg der Benzinpreis im landesweiten Schnitt erstmals seit 2014 wieder auf mehr als drei Dollar (rund 2,50 Euro) pro Gallone. Für deutsche Verhältnisse wäre das immer noch sehr günstig: Eine Gallone entspricht knapp 3,8 Litern.

Fünf Millionen Dollar Lösegeld?

Colonial Pipeline war vergangene Woche Ziel eines Angriffs mit einem Erpressungstrojaner geworden. Die vom Volumen her größte Pipeline der USA, die von Houston im Bundesstaat Texas bis in den Großraum New York führt, wurde deswegen vorübergehend stillgelegt. Das führte zu Versorgungsengpässen in Bundesstaaten wie Florida, Georgia, Virginia und Maryland.

Die US-Behörden machen die Hackergruppe Darkside für den Cyberangriff verantwortlich. Die Angreifer nutzten eine sogenannte Ransomware. Mit einem solchen Schadprogramm versuchen Hacker, Computersysteme zu sperren oder zu verschlüsseln und von den Nutzern Geld für die Freigabe der Daten zu erpressen. Medienberichten zufolge soll Colonial Pipeline rund fünf Millionen Dollar in Kryptowährung als Lösegeld gezahlt haben.

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