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Verdi: Dienstag Warnstreiks im Nahverkehr

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Tarifkonflikt im ÖPNV - Verdi: Dienstag Warnstreiks im Nahverkehr

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Für Pendler könnte es Dienstag stressig werden: Verdi ruft im Nahverkehr zu Warnstreiks auf. Die Gewerkschaft fordert einen bundesweiten Tarifvertrag für die Beschäftigten.

Verdi-Fahnen vor einem Straßenbahndepot in Rostock. Archivbild
Für Dienstag hat Verdi zu Warnstreiks im Nahverkehr aufgerufen.
Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Pendler müssen sich am kommenden Dienstag bundesweit auf Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Tag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um einen bundesweiten Tarifvertrag für rund 87.000 Beschäftigte im ÖPNV durchzusetzen, wie sie am Freitag mitteilte. Die Arbeitgeber stünden demnach einer solchen einheitlichen Regelung bislang ablehnend gegenüber.

In allen Bundesländern Verhandlungen über ÖPNV-Tarifverträge

Derzeit laufen in allen 16 Bundesländern die Verhandlungen über die jeweiligen Tarifverträge im ÖPNV. Zwar gehört dieser zum öffentlichen Dienst, doch mit den dort derzeit ebenfalls laufenden Tarifverhandlungen haben die Forderungen der Gewerkschaft nichts zu tun.

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Es handelt sich beim ÖPNV um Spartentarifverträge. Weil diese sich aus Sicht der Gewerkschaft im Laufe der Jahre in den einzelnen Ländern auseinanderentwickelt haben, möchte Verdi sie nun durch eine bundesweite Regelung ergänzen. Die stellvertretende Verdi-Bundesvorsitzende, Christine Behle, sagte:

Dass die Arbeitgeber nicht einmal zu einer Verhandlung bereit sind, verhöhnt die Beschäftigten und torpediert jede Bemühung, eine Verkehrswende zu erreichen.
Christine Behle, stellvertretende Verdi-Bundesvorsitzende,

"Mit unseren Forderungen", so Behle weiter, "haben wir Vorschläge geliefert, wie sich die drängenden Fragen von Entlastung und Nachwuchsförderung lösen lassen".

Mitarbeiter der Feuerwehr und des Gesundheitsamtes, die Schutzanzüge und Mundschutz tragen, führen in Münster am 20.05.2020 Coronatests durch.

Tarife im öffentlichen Dienst -
Gewerkschaften fordern 4,8 Prozent mehr Lohn
 

Die Corona-Krise setzt die Staatskasse unter Druck. Gleichzeitg fordern Gewerkschaften mehr Geld für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Verhandlungen können schwierig werden.

Daher werde es am kommenden Dienstag bundesweit zu Arbeitsniederlegungen kommen. Es sei mit massiven Beeinträchtigungen im Nahverkehr zu rechnen.

Verhandlungen auch im Öffentlichen Dienst

Während der ÖPNV separat um eine Einigung ringt, verhandeln Gewerkschaft und Arbeitgeber derzeit auch im Öffentlichen Dienst. Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Am vergangenen Wochenende war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Tarifstreit im öffentlichen Dienst: Darum geht es

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