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Immobilienkonzerne - Fusionspläne bei Deutsche Wohnen und Vonovia

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Die Immobilienkonzerne Deutsche Wohnen und Vonovia vereinbaren eine Fusion. Das Unternehmen soll künftig den Namen "Vonovia SE" führen.

Die beiden großen Immobilienkonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen wollen fusionieren. Mit mehr als 500.000 Wohnungen würde so der größte Wohnungs-Konzern Europas entstehen.

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In der deutschen Wohnungsbranche bahnt sich eine Großfusion an. Deutschlands größter Wohnungsvermieter Vonovia will die Nummer zwei auf dem Markt, die Deutsche Wohnen, für rund 18 Milliarden Euro schlucken. Die beiden Vorstände seien sich bereits über die Konditionen einig, teilte Vonovia am späten Montagabend in Bochum mit. 

Der größte deutsche börsennotierte Wohnungskonzern Vonovia biete im Rahmen des freiwilligen Übernahmenangebots 52 Euro je Deutsche-Wohnen-Aktie. Zusammen mit der Dividende der Deutsche Wohnen für das Geschäftsjahr 2020 von 1,03 pro Aktie entspreche dies einem Wert von EUR 53,03 je Deutsche-Wohnen-Aktie.

Deutsche-Wohnen-Chef stimmt Fusion zu

Die Transaktion solle bis Ende August über die Bühne gehen - wenn Vonovia unter anderem mindestens 50 Prozent der Deutsche-Wohnen-Aktien einsammelt und die Kartellämter zustimmen. Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn stellte sich hinter die Pläne für eine Fusion:

Jetzt ist der richtige Moment, die erwiesene Leistungsfähigkeit und Stärken beider Unternehmen zu vereinen.
Michael Zahn

Vonovia war 2016 mit einem Plan zur Übernahme des Rivalen noch am Widerstand der Deutsche-Wohnen-Aktionäre und von Vorstandschef Zahn gescheitert. Damals wollte der Konzern aus Bochum aber teilweise in eigenen Aktien bezahlen.

Zusammen 550.000 Wohnungen

Das künftige Unternehmen soll dann den Namen Vonovia SE führen, wie mitgeteilt wurde. Der Sitz soll in Bochum bleiben, das Unternehmen aber aus Bochum und Berlin geführt werden. Außerdem haben die Parteien vereinbart, dass sie im Zusammenhang mit der Transaktion keine betriebsbedingten Kündigungen zu früher als 1. Januar 2024 aussprechen werden.

Zusammen kommen die beiden einzigen Immobilienkonzerne im Leitindex Dax auf rund 550.000 Wohnungen im Wert von mehr als 80 Milliarden Euro und einen Börsenwert von 48 Milliarden Euro. Die beiden Unternehmen legten auch neue Vorschläge für den angespannten Berliner Wohnungsmarkt vor. Vor allem die Deutsche Wohnen ist dort aktiv.

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