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Bremen wirft BVB raus - Bayer blamiert sich

HSV setzt sich gegen Nürnberg durch - Paderborn schlägt MSV

DFB-Pokal: Dortmund gegen Bremen.

Nachrichten | ZDF-Mittagsmagazin - Bremen wirft BVB raus - Bayer blamiert sich

Bremen hat Dortmund in einem wahren Fußballkrimi aus dem DFB-Pokal geworfen. Werder siegte mit 4:2 i.E., nach 120 Minuten hatte es 3:3 gestanden. Ebenfalls weiter sind der 1. FC Heidenheim, der Leverkusen rauskickte, der HSV und Paderborn.

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Jiri Pavlenka und Max Kruse.
Max Kruse und Jiri Pavlenka.
Quelle: reuters

In der Bundesliga an der Spitze, im DFB-Pokal nicht mehr dabei: Borussia Dortmund hat die Chance auf das nationale Double früh verspielt. Mit dem dramatischen 2:4 im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen verabschiedete sich der Ligaprimus wie schon im Vorjahr bereits im Achtelfinale aus dem Wettbewerb. Gehandicapt durch eine Erkältungswelle konnte der BVB von Trainer Lucien Favre am nicht an die gute Form der vergangenen Wochen anknüpfen. Zum Helden im Elfmeterschießen wurde Bremens Torhüter Jiri Pavlenka, der gleich zwei Dortmunder Elfmeter - von Paco Alcacer und Maximilian Philipp - abwehren konnte. Alle vier Bremer Schützen trafen, den entscheidenden Elfmeter versenkte Max Kruse.

Pizarro: "Der Wahnsinn!"

Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion hatten in den vorangegangenen 120 Minuten, nach denen es 3:3 (1:1, 1:1) gestanden hatte, Marco Reus (45.+3), Christian Pulisic (105. Minute) und Achraf Hakimi (113.) für den BVB getroffen. Für die tapferen Bremer waren Milot Rashica (5.), Claudio Pizarro (108.) und Martin Harnik (119.) erfolgreich. Bremen steht zum 29. Mal im Viertelfinale.

«Normalerweise müssen drei Tore zu Hause reichen. Das war sehr, sehr bitter in der Summe - und dann auch noch im Elfmeterschießen zu verlieren. Das war ein gebrauchter Abend», so Dortmunds Mario Götze. Bremens 40 Jahre alter Altmeister Pizarro sagte: «Der Sieg heute hier ist der Wahnsinn! Wir haben es verdient, in die nächste Phase des Pokals zu kommen. Das war besonders für uns, wir haben gekämpft und auch die Tore gemacht.»

Heidenheim schockt Leverkusen

Bayern-Besieger Bayer Leverkusen hat sich nach einer miserablen Leistung völlig überraschend aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Das Team von Peter Bosz verlor trotz zwischenzeitlicher Führung bei Zweitligist 1. FC Heidenheim mit 1:2 (1:0) und muss damit bereits im Achtelfinale alle Träume von der ersten Endspielteilnahme seit zehn Jahren begraben.

Vor 11.400 Zuschauern hatte Julian Brandt (44. Minute) bei Temperaturen von minus vier Grad sogar das erste Tor für die Gäste erzielt. Doch der pomadige Auftritt der Werkself wurde nach Gegentoren von Nikola Dovedan (47.) und Maurice Multhaup (72.) mit dem verdienten Ausscheiden bestraft.

Özcan lässt HSV jubeln

Winter-Zugang Berkay Özcan hat den Hamburger SV gleich bei seinem Startelf-Debüt in das Viertelfinale des DFB-Pokals geschossen. Mit seinem Treffer in der 54. Minute sorgte der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler für seinen neuen Klub für den hoch verdienten 1:0 (0:0)-Erfolg des Zweitliga-Tabellenführers gegen den enttäuschenden Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg.

Vor 48.000 Zuschauern im Volksparkstadion waren die Hanseaten dem Erstligisten über weite Strecken deutlich überlegen. Der HSV, dessen letzter DFB-Pokal-Gewinn 32 Jahre zurückliegt, kann damit weitere mindestens 2 Millionen Euro für seine leeren Kassen einplanen. Die Gäste aus Franken sorgten lediglich in den letzten 20 Minuten für etwas Gefahr, blieben aber im ganzen Spiel ohne Torabschluss. Insgesamt machten sie deutlich, warum sie seit 14 Spielen in der Bundesliga sieglos sind und mitten im Abstiegskampf stecken.

SCP dreht Spiel in Duisburg

Zweitligist SC Paderborn hat zum zweiten Mal in Folge das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht und damit seine starke Form untermauert. Das Team von Trainer Steffen Baumgart gewann das Achtelfinal-Duell beim Ligakonkurrenten MSV Duisburg mit 3:1 (0:0) und feierte nach dem 6:0-Schützenfest gegen Greuther Fürth am vergangenen Samstag den zweiten Pflichtspielsieg in Folge.

Vor 12.509 Zuschauern traf Cauly Oliveira Souza (47.) zur Führung für die Zebras. Bernard Tekpetey (52.), Kai Pröger (61.) und Christopher Antwi-Adjei (76.) drehten das Spiel für die Ostwestfalen.

Das Finale steigt am 25. Mai im Berliner Olympiastadion. Im Mai hatte Eintracht Frankfurt durch ein 3:1 im Endspiel gegen den FC Bayern den Pokal gewonnen. Die Frankfurter waren bereits in der ersten Runde überraschend beim SSV Ulm ausgeschieden.

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