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Leipzig muss um K.-o.-Runde bangen

Fußball - Europa League, Gruppenphase - 5. Spieltag

Dayot Upamecano (r) im Zweikampf mit Fredrik Gulbrandsen

Nachrichten | ZDF-Mittagsmagazin - Leipzig muss um K.-o.-Runde bangen

RB Leipzig kann das Weiterkommen in der Europa League nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Das Team von Trainer Ralf Rangnick unterlag beim FC Red Bull Salzburg mit 0:1 (0:0) und rutschte auf Rang drei der Gruppe B ab. Frankfurt dagegen zieht nach dem …

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Eintracht Frankfurt - Olympique Marseille 4:0 (2:0)

Luka Jovic bejubelt seinen Treffer zum 1:0
Doppeltorschütze Luka Jovic
Quelle: reuters

Mit einer rauschenden Tore-Gala hat Eintracht Frankfurt seinen fulminanten Siegeszug durch die Europa League fortgesetzt und dank des Patzers von Verfolger Lazio Rom vorzeitig den Gruppensieg perfekt gemacht. Der Bundesliga-Dritte feierte am Donnerstagabend beim beeindruckenden 4:0 (2:0) gegen Vorjahresfinalist Olympique Marseille den fünften Sieg im fünften Spiel und ist mit 15 Punkten nicht mehr von der Tabellenspitze der Gruppe H zu verdrängen.

Vor 47.000 Zuschauern in der ausverkauften Frankfurter Fußball-Arena brachte Luka Jovic die Hessen bereits nach 58 Sekunden mit dem schnellsten deutschen Europa-League-Tor seit neun Jahren früh in Führung. Danach trafen Luiz Gustavo (17. Minute) und Bouna Sarr (62.) ins eigene Tor, ehe erneut Jovic (67.) den Endstand besorgte.

FC Salzburg - RB Leipzig 1:0 (0:0)

RB Leipzig hat nach einer Niederlage im brisanten Red-Bull-Duell in Salzburg kaum mehr Chancen auf das Weiterkommen in der Europa League. Die personell stark geschwächte Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick unterlag am Donnerstagabend dem FC Red Bull Salzburg mit 0:1 (0:0). Den Treffer für die höchst entschlossenen Gastgeber vor 29 520 Zuschauern in ausverkauften Salzburger Stadion erzielte Fredrik Gulbrandsen in der 74. Minute - der Norweger hatte auch schon im Hinspiel beim 3:2 den Siegtreffer für die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Rose geschossen. Leipzigs Trainer Ralf Rangnick reagierte gelassen auf die Tabellensituation: "Ab der 20. Minute waren wir ebenbürtig. Angesichts der Personallage haben wir ein gutes Spiel gemacht. Um zu gewinnen, hätten wir ein sehr gutes Spiel gebraucht. Wir stehen nicht mit dem Rücken zur Wand. Wenn wir es schaffen, freuen wir uns. Wenn nicht, geht für uns nicht die Welt unter."

Salzburg ist mit der optimalen Ausbeute von fünf Siegen aus fünf Spielen bereits für die nächste Runde qualifiziert. Die Leipziger, die das Fehlen von vier wichtigen Mittelfeldspielern nicht kompensieren konnten, rutschten in der Gruppe B auf den dritten Platz mit nur sechs Punkten ab. Neuer Zweiter ist Celtic Glasgow mit neun Punkten, die Schotten gewannen bei Rosenborg Trondheim mit 1:0. Leipzig kann damit nur noch auf die Schützenhilfe der Salzburger hoffen, die am 13. Dezember im Gruppenfinale in Glasgow antreten müssen, Leipzig empfängt Trondheim.

Bayer Leverkusen - Ludogorez Rasgrad 1:1 (0:0)

Mit einer B-Elf aus Reservisten, Formschwachen und Talenten hat sich Bayer Leverkusen am Donnerstag eine gute Ausgangsposition für den Gruppensieg in der Europa League verschafft. Die bereits zuvor sicher für die Runde der letzten 32 qualifizierte Werkself trennte sich am vorletzten Spieltag in einem schwachen Spiel mit 1:1 (0:0) vom bulgarischen Serienmeister Ludogorez Rasgrad und hat Platz eins im Gruppenfinale am 13. Dezember bei AEK Larnaka auf Zypern damit selbst in der Hand. "Wir wollten das Spiel gewinnen, das ist uns nicht gelungen. Mit dem 1:1 können wir aber leben. Man hat gemerkt, dass durch die vielen Wechsel die Automatismen nicht so funktioniert haben", sagte Leverkusens Trainer Heiko Herrlich nach dem Spiel.

Mitchell Weiser (84.) gelang ein Kunstschuss aus spitzem Winkel zum Endstand, Marcelinho erzielte vor nur 16.066 Zuschauern das Tor für die Bulgaren (69.). Leverkusens Trainer Heiko Herrlich hatte sein Team gegenüber dem 2:0 in der Bundesliga gegen Stuttgart auf gleich zehn Positionen verändert. Der neue Sportdirektor Simon Rolfes, der seinen Job offiziell am Samstag antritt, verfolgte das Spiel auf der Tribüne an der Seite von Sport-Geschäftsführer Rudi Völler. Ab dem Liga-Spiel am Montag beim 1. FC Nürnberg will Rolfes neben Herrlich auf der Bank sitzen. Über weite Strecken hatte diese Partie bestenfalls den Charakter eines Trainingsspiels. Dabei ging es doch noch um stolze Beträge: um 570.000 Euro Siegprämie und um die Differenz von 500.000 Euro zwischen Tabellenplatz eins und zwei in der Abschlusstabelle der Gruppe. Laufleistung und Zweikampf-Verhalten blieben aber weit hinter dem zurück, was normalerweise von einem Europapokalspiel zu erwarten ist.

Arsenal siegt souverän

Mit einer B-Elf hat der FC Arsenal das nach Kiew verlegte Europa-League-Spiel gegen Worskla Poltawa souverän gewonnen. Die Gunners siegten nach Toren von Emile Smith Rowe (11. Minute), Aaron Ramsey (27./Foulelfmeter) und Joe Willock (41.) mit 3:0 (3:0). Der frühere deutsche Nationalspieler Mesut Özil, Bernd Leno und Shkodran Mustafi standen nicht im Kader der Londoner. Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte das Spiel von Poltawa nach Kiew verlegt, weil über Teile der Ukraine im Konflikt mit Russland das Kriegsrecht verhängt worden ist.

Leipzigs Gruppengegner Celtic Glasgow siegte in Norwegen bei Rosenborg Trondheim mit 1:0 (1:0) und hat als Zweiter mit drei Punkten Vorsprung auf die drittplatzierten Leipziger beste Chancen auf das Weiterkommen. Scott Sinclair erzielte drei Minuten vor der Pause den Siegtreffer für die Schotten. In der Gruppe von Bayer Leverkusen unterlag der FC Zürich etwas überraschend AEK Larnaka mit 1:2 (0:1). Apostolos Giannou (38.) und Ivan Trickovski waren für Larnaka erfolgreich, Salim Khelifi traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich für Zürich.

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