Pixelgeschenke

Computerspiele zu Weihnachten

Jahr für Jahr fragen sich Omas, Tanten und liebe Bekannte kurz vor Weihnachten: Das Kind mag Computerspiele. Doch was soll ich denn da nur kaufen? Das Morgenmagazin hat ein paar Einkaufstipps, die vielleicht ja sogar auch den einen oder anderen Erwachsenen glücklich machen.

Junge sitzt vor Monitor
Junge sitzt vor Monitor Quelle: ZDF

Anno 2070

Die Anno-Spielereihe gibt es seit 1998 - und sie wird von mal zu mal opulenter. Der aktuelle Teil 5 wartet teilweise mit so überzeugender Darstellung auf, dass man manchmal fast in den Bildschirm greifen möchte. Spielerisch setzt die Blockbustereihe auf das bewährte Prinzip aus Wirtschaftskreislauf aufbauen und die Einwohner seines Reiches versorgen. Neu ist dieses Mal, dass das Ganze statt in der Vergangenheit in der Zukunft spielt - nämlich im Jahr 2070.

Hier heißt es nicht nur, technologischen Fortschritt zu erzielen, sondern das Ganze auch mit der Umwelt abzugleichen. Wählt man also die Ökofraktion, gibt es Windräder, ein gemäßigtes Entwicklungstempo und viel grünes Laub. Wählt man die Tycoons, so geht der Fortschritt schneller voran, allerdings sieht man das der Welt nach einer Weile auch an. Anno 2070 richtet sich an alle Strategie-Spieler ab sechs Jahren und kostet um die 45 Euro.

Minecraft

Einen völlig anderen Ansatz hat Minecraft gewählt. Hier erwacht der Spieler als grob gestaltetes Pixel-Männchen in einer genauso pixeligen Umgebung. Thema sind aber auch keine Grafikorgien sondern: die unbegrenzte Freiheit. Denn in Minecraft kann der Spieler bauen - und zwar ALLES, was er will. Dazu gibt es ein Grundarsenal an Baustoffen, die teilweise interaktiv sind, wie zum Beispiel Feuer- und Wasserklötzchen.

Der Rest wurde den Spielern überlassen. Und die nutzen diese Freiheit weidlich aus. Auf den großen Onlineplattformen gibt es bereits hunderte Videos, in denen Minecrafter ihre Schöpfungen präsentieren, die von klassischen Bauwerken über funktionierende Apparate bis hin zu schwelgerischen Luftschlössern reichen. Minecraft ist für alle Kinder von Null bis 99 geeignet und für rund 20 Euro zu haben.

Legend of Zelda: Skyward Sword

Der neueste Teil der Zelda-Reihe hat etwas mit Bewegung zu tun. Und das nicht, weil der kunterbunte Zipfelmützenheld tapfer sein Schwert schwingt, sondern weil er nur von einem Spieler mit einer Bewegungssteuerung dazu gebracht werden kann. Denn Skyward Sword ist ein Titel für Nintendos Wii-Konsole, der außerdem das Geräteupgrade Wii-Motion-Plus zwingend voraussetzt. Dafür darf man dann aber eben auch selbst das Schwert führen und die liebliche Prinzessin Zelda höchstpersönlich retten. Legend of Zelda: Skyward Sword, kostet ca. 45 Euro und kann mit Kindern ab 12 gespielt werden.

Limbo

Zu guter letzt noch eine Art Geheimtipp - denn Limbo gibt es bisher nur als Download. Dafür bietet das Spiel für wenig Geld eine Menge Rätselspaß plus gruseliger Atmosphäre. Hauptdarsteller ist dieser kleine Junge, der in einem dunklen Nirgendwo erwacht. Mehr erfährt der Spieler nicht, ist aber auch egal - denn es geht eh nur um eins - Überleben. Die Scherenschnittwelt sieht nicht nur düster aus, sondern steckt auch voller Gefahren, die mit Timing und Hirnschmalz überwunden werden müssen. Zum Glück geht das auch sehr gut gemeinsam, so dass man sich nicht allein gruseln muss. Limbo kostet günstige zehn Euro, sollte dafür aber erst ab 16 gespielt werden.

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