Robben: "Das ist diese Mentalität von Bayern"

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Nach zähen Bundesliga-Auftritten haben die Bayern beim 5:1 gegen Arsenal in den Champions-Modus geschaltet. "Wenn es drauf ankommt, sind wir da", sagte Arjen Robben - einer der Besten am Mittwochabend.

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Video verfügbar bis 16.02.2018, 05:30

Auch Carlo Ancelotti genoss den klaren Sieg im Achtelfinal-Hinspiel in vollen Zügen: "Wir haben fantastischen Fußball gespielt", sagte der Bayern-Trainer: "Das Ergebnis ist wichtig, aber wir haben noch ein Spiel. Wir müssen dieselbe Leidenschaft zeigen."

Lieblingsgegner

Robert Lewandowski
Robert Lewandowski köpft das 2:1 Quelle: reuters

Gegen Arsenal waren die Bayern schon 2005, 2013 und 2014 ins Viertelfinale eingezogen. Und 2017 ist für das Rückspiel am 7. März in London das vierte Weiterkommen gegen die "Gunners" fest eingeplant. "Das 5:1 sollte reichen", sagte Philipp Lahm im ZDF.

Der 33-Jährige holte sich in der Schlussphase seine dritte Gelbe Karte in dieser Champions-League-Saison ab. Er fehlt in drei Wochen in London, ist dann aber in einem programmierten Viertelfinale wieder dabei. Es wäre das 16. Mal, dass die Bayern in der Runde der letzten Acht stehen - Bestwert.

Schönheitsfehler

Bei den Toren von Thiago (56./63. Minute), Robert Lewandowski (53.), Arjen Robben (11.) und Thomas Müller (88.) demonstrierten die Bayern die lange vermisste Offensivstärke. Das 1:1 durch Alexis Sanchez (30.) war unterm Strich nur ein Schönheitsfehler.

Nach zuletzt zähen Liga-Auftritten waren die Münchner zum zweiten Mal in dieser Saison in einem wegweisenden Spiel da, als sie da sein mussten. Mit derselben Aufstellung wie beim 3:0 vor acht Wochen im Bundesliga-Topspiel gegen RB Leipzig trumpften sie diesmal gegen das Arsenal-Team um den blassen Mesut Özil auf.

Thiago überragt

"Wenn es drauf ankommt, sind wir da", erklärte Robben. Eine tragende Rolle nahm wie schon gegen Leipzig der herausragende Thiago ein. Der 25-Jährige scheint unter Ancelotti und nach dessen Systemwechsel aufzublühen. "Seine Leistung war wirklich gut. Es war perfekt", sagte Ancelotti.

Dessen Londoner Kollege Arsène Wenger befand: "Die letzten 25 Minuten waren ein Alptraum für uns." Die Kritik an der seit zwei Jahrzehnten in London wirkende Trainer-Legende wird an Schärfe zunehmen.

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