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Wie stehen GDL und Bahn zum Urteil?

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Wie stehen GDL und Bahn zum Urteil?

Die Deutsche Bahn hat einen Eilantrag gegen den Streik eingereicht. Nun hat ein Gericht entschieden. Wie reagieren Bahn und GDL auf das Urteil und wie geht es im Streik weiter?

Videolänge:
34 min
Datum:
02.09.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 02.09.2022

Die Bahn geht gerichtlich gegen die GDL vor - Was passiert bei ZDFheute live?

Ein Blick an deutsche Bahnhöfe zeigt heute vor allem eins: Leere Bahngleise und Chaos. Die Lokführergewerkschaft GDL hat zum fünftägigen Streik aufgerufen. "Es ist eine der längsten Arbeitskampfmaßnahmen, die wir durchführen und zwar absichtlich", sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Claus Weselsky. Das neue Angebot hat die GDL zurückgewiesen, woraufhin die Bahn Eilantrag gegen den Streik eingelegt hat. Das Amtsgericht in Frankfurt am Main hat darüber heute entschieden und den Antrag abgelehnt - der Streik geht weiter.

ZDFheute live diskutiert mit Claus Weselsky, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und ZDF-Rechtsexperte Felix Zimmermann.

Dieses Angebot kann kein Mensch und vor allem keine Gewerkschaft auf dieser Welt annehmen.
GDL-Chef Claus Weselsky

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Warum gibt es den Streik und wieso wurde gerichtlich dagegen vorgegangen?

Die GDL verlangt unter anderem insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld für Beschäftigte sowie zusätzliche eine Corona-Prämie von 600 Euro, die noch 2021 fließen soll. Die Bahn hat dies in dem neuen Angebot berücksichtigt, jedoch mit einer späteren Zahlung als von der GDL gefordert. Weitere Streitpunkte sind die Betriebsrente oder die Vertragslaufzeit.

"Das Streikrecht ist ein hohes Gut. Allerdings sind Streiks nur dann zulässig, wenn sie sich im Rahmen des geltenden Rechts bewegen. Das ist nach unserer Auffassung bei den Streiks der GDL nicht der Fall", sagte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler laut Mitteilung. Der Vorwurf: Der GDL gehe es eher um "rechtliche und politische Themen" als der Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Diese wiederum bezeichnete das Angebot der Bahn das "vergiftet", dem Konzern gehe es um eine "Existenzvernichtung" der Gewerkschaft.

Mit Material von ZDF und afp.

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