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Wie umgehen mit der lauten Minderheit?

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Wie umgehen mit der lauten Minderheit?

Deutschlandweit nehmen die Corona-Proteste zu – oftmals als "Spaziergänge" verboten und mit Ausschreitungen. Wie geht die Polizei damit um? ZDFheute live berichtet.

Videolänge:
40 min
Datum:
10.01.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.01.2023

Steigende Anzahl an Corona-Demonstrantinnen und -Demonstranten – Was passiert bei ZDFheute live?

Immer mehr Menschen demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen und die Impfpflicht, in einigen Städten begleitet von Gegenkundgebungen. Vergangenes Wochenende gingen in Deutschland erneut Zehntausende für "Spaziergänge" auf die Straße, dabei kam es in manchen Städten zu Ausschreitungen und Regelverstößen.

Der Staat und seine Repräsentanten werden von Extremisten nicht auf legitime weise kritisiert, sondern massiv angefeindet.
Innenministerium Baden-Württemberg

Wie verläuft eine Corona-Demonstration? Wie gehen wir als Gesellschaft um mit der lauten Minderheit? Was können Polizistinnen und Polizisten bei Ausschreitungen unternehmen? Und welche rechtlichen Hintergründe gibt es? ZDFheute live spricht exklusiv mit ZDF-Reporter Jan-Frederik Fischer, der eine Corona-Demonstration in Mannheim besucht und mit einem Polizeisprecher der Polizei Mannheim über die Lage spricht. Einblicke von den Corona-Protesten in Magdeburg gibt ZDF-Reporterin Luisa Houben. Über die rechtlichen Hintergründe informiert Sarah Tacke, aus der ZDF-Redaktion Recht und Justiz.

Wie verliefen die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen vergangene Woche?

Die größte Demonstration gab es am Samstag in Hamburg, wo sich nach Polizeiangaben rund 13.700 Menschen versammelten. Sie stand unter dem Motto "Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern." und sei laut Polizei größtenteils gewaltfrei verlaufen. In Frankfurt am Main demonstrierten laut Polizei 8.000 Menschen, in Magdeburg rund 5.000.

In Schweinfurt dagegen kam es zu Ausschreitungen. 600 Menschen versammelten sich am Sonntag zu nicht angemeldeten Versammlungen, um gegen die Maßnahmen zu demonstrieren. Wegen einer Allgemeinverfügung der Stadt dürfen solche nicht angemeldete Demons momentan nur stationär erfolgen, da es die vergangenen Wochen bei nicht angemeldeten "Spaziergängen" teils zu gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei kam.

Seit Samstag erinnern in Dresden Kerzen vor der Frauenkirche an die Pandemie-Opfer der sächsischen Landeshauptstadt. Im Vorfeld hatte die Aktion der privaten Initiative "Haltung zeigen"für ein solidarisches Miteinander Unterstützung gefunden. Mehr als 9.500 Personen unterzeichneten bis Samstag den Aufruf.

Unter den Demonstranten sind nicht nur notorische Gewalttäter, sondern immer mehr Bürger, die bisher ein ganz normales Leben geführt haben, und die sich von Verschwörungstheorien, Angstszenarien und zweifelhaften „Experten“ in Sachen Gesundheit und Corona zu Hass- und Gewaltexzessen hinreißen lassen.
Friedrich Merz, designierter CDU-Chef

(Mit Material von afp, dpa und epd)

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