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Woran hakt es beim Impfstart?

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Woran hakt es beim Impfstart?

Die Corona-Impfungen laufen nur langsam an und die deutsche Impfstrategie steht in der Kritik. Wo liegen die Probleme? Fragen an die niedersächsische Gesundheitsministerin.

Videolänge:
12 min
Datum:
04.01.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 04.01.2022

Kritik an der Corona-Impfstrategie: Was passiert im ZDFheute live?

Rund Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie starten in Deutschland die ersten Impfungen. Doch neben der Hoffnung auf ein Ende der Krise wächst auch die Kritik an der Impfstrategie. Der Vorwurf: Zu wenig Impfstoff, ein schleppender Impfstart und ein zu großes Durcheinander bei der Terminvergabe.

ZDFheute live spricht mit der niedersächsischen Gesundheitsministerin Carola Reimann darüber, warum der Impfstoff nicht flächendeckend dort ankommt, wo er gebraucht wird - und wie nachgebessert werden kann.

Warum ist die Impfstrategie so wichtig im Kampf gegen Corona?

Fast 1,8 Millionen Infizierte und mehr als 35.000 Menschen, die in Verbindung mit Corona gestorben sind - das ist die bisherige Bilanz der Coronavirus-Pandemie in Deutschland. Nachdem die Anti-Corona-Maßnahmen im November die steigende Zahl der Neuinfektionen nicht entscheidend senken konnten, sollte ab Mitte Dezember ein harter Shutdown helfen und weitere Todesfälle verhindert werden.

Wie viele Menschen am Coronavirus sterben, hängt auch maßgeblich davon ab, wie sich das Virus in Risikogruppen, etwa bei älteren Menschen, verbreitet. Dabei ist die Impfstrategie wichtig: Sie klärt, welche Gruppen zuerst durch eine Impfung geschützt werden sollen und wo diese stattfinden.

Auf einem Foto eines Mediziners mit einer Spritze in der Hand im Hintergrund ist in weißer Schrift Text zu lesen: "Coronavirus: Wer soll wann geimpft werden? Das Bundesgesundheitsministerium hat beschlossen: Erste Gruppe: alle Personen ab 80 Jahren, Bewohner und Bewohnerinnen und Personal von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie ambulanten Pflegediensten, Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko oder Kontakt zu gefährdeten Gruppen; Zweite Gruppe: alle 70- bis 79-Jährigen, Personen mit Demenz, geistiger Behinderung, Trisomie 21 oder nach Organtransplantation, enge Kontaktpersonen von Schwangeren oder Pflegebedürftigen, Personal in medizinischen Einrichtungen mit hohem Ansteckungsrisiko, Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit mit hohem Ansteckungsrisiko (z.B. Polizei- und Ordnungskräfte), Teilbereiche des Öffentlichen Gesundheitsdienstes; Dritte Gruppe: alle 60- bis 69 Jährigen, Personen mit Vorerkrankungen mit moderat erhöhtem Risiko, Personal in Schlüsselpositionen der Landes- und Bundesregierungen (z.B. bei Bundeswehr oder Feuerwehr), Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur (z.B. Apotheken und Transportwesen), Beschäftigte im Einzelhandel, Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erzieher, Personal mit niedrigem Ansteckungsrisiko in medizinischen Einrichtungen, Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen (z.B. Bewohnerinnen und Bewohner von Obdachlosen- oder Asylbewerberunterkünften)

Das Ziel: Die Herdenimmunität in Deutschland herstellen - und damit auch eine Rückkehr in den Alltag.

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