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Was hilft gegen den Klinik-Kollaps?

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Was hilft gegen den Klinik-Kollaps?

Intensivstationen am Anschlag - und trotz verschärfter Corona-Regeln vorerst keine Entlastung in Sicht. Können neue Corona-Medikamente helfen? ZDFheute live diskutiert.

Videolänge:
32 min
Datum:
03.12.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.12.2022

Lage in den Kliniken – Was passiert bei ZDFheute live?

Mehr als 4.700 Corona-Patienten werden in Deutschland zurzeit auf Intensivstationen behandelt. Kliniken sind zunehmend am Limit - und die Belastung dürfte vorerst noch weiter steigen.

Zwar haben Bund und Länder am Donnerstag eine deutliche Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen. Doch selbst wenn diese Maßnahmen direkt volle Wirkung zeigten, müsse man von einer weiteren Zunahme der Patientenzahlen ausgehen, so Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Die Lage auf den Intensivstationen wird rund um Weihnachten ihren traurigen Höhepunkt erreichen.
Jens Spahn, Gesundheitsminister (CDU)

Eine Hoffnung, neben Impfungen und weniger Kontakten: neue Corona-Medikamente. Das Klinikum rechts der Isar in München etwa setzt seit einigen Monaten Antikörpertherapien bei Covid-Patienten ein. Studien zufolge können schwere Verläufe damit in sehr vielen Fällen verhindert werden.

Können solche Medikamente helfen, um die Lage in den Kliniken zu entschärfen? Was bräuchte es darüber hinaus auf den Intensivstationen? Darüber spricht ZDFheute live mit Infektiologe Dr. Christoph Spinner vom Klinikum rechts der Isar und Intensivpfleger Karsten Schmitt vom Klinikum Saarbrücken.

Wie sind aktuellen Corona-Zahlen?

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einem leichten Rückgang an den drei Tagen zuvor wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab den Wert am Freitag mit 442,1 an. Deutschlandweit wurden binnen eines Tages 74.352 Corona-Neuinfektionen und 390 Todesfälle verzeichnet.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt laut RKI bei 5,52 (Donnerstag: 5,47). 4.793 Covid-Erkrankte befinden sich laut DIVI zurzeit in intensivmedizinischer Behandlung, wovon 2.564 Patienten und Patientinnen invasiv beatmet werden müssen.

Insgesamt ist etwa ein Fünftel aller verfügbaren Intensivbetten aktuell von Covid-Patienten belegt. Fast die Hälfte aller Intensivstationen melden bereits eingeschränkten Betrieb.

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(mit Material von dpa, DIVI, RKI, ZDF)

Ein Zettel, der an einem Geschäft klebt, weist auf den Mindestabstand von 1,5 Meter hin, der einzuhalten ist.

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