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Ein Jahr Corona in Deutschland

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Ein Jahr Corona in Deutschland

Vor einem Jahr hat Roman Wölfel den ersten Corona-Fall in Deutschland nachgewiesen. ZDFheute live blickt gemeinsam mit dem Virologen auf das vergangene Corona-Jahr zurück.

Videolänge:
26 min
Datum:
27.01.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 27.01.2022

Was passiert bei ZDFheute live zum Thema "Ein Jahr Corona in Deutschland"?

Am 27. Januar 2020 machte der bayerische Autozulieferer Webasto Schlagzeilen: Ein Mitarbeiter hatte sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. In den Tagen danach folgten immer mehr nachgewiesene Fälle. Wie konnte sich das Coronavirus so schnell ausbreiten? Welche Maßnahmen waren richtig und wo stehen wir heute?

Darüber spricht ZDFheute live mit dem Virologen und Mikrobiologen Roman Wölfel. Er ist Leiter des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr in München und hatte damals den ersten Corona-Fall in Deutschland im Labor nachgewiesen.

Impfstoffstreit der EU mit Astrazeneca

Außerdem schauen wir auf den Impfstoffstreit der EU mit Astrazeneca: Der britisch-schwedische Konzern hatte angekündigt, weniger Impfstoff als ursprünglich geplant zu liefern. Statt erwarteter 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal sollen nach EU-Angaben nur 31 Millionen ankommen.

Als Grund wurden Probleme in der Lieferkette angegeben. Die Lieferschwierigkeiten könnten die Impfkampagnen in den 27 Ländern weiter in Verzug bringen, was unter anderem in Deutschland Kritik auslöst. Für Mittwochabend wurde Astrazeneca zum Krisentreffen geladen. EU-Kreise erklärten zunächst, das Unternehmen habe abgesagt. Doch dann teilte Astrazeneca mit, die Gespräche würden stattfinden. EU-Kreise bestätigten dies auch.

Warum ist der Impfstoff von Astrazeneca für die EU wichtig?

Die EU hatte im August bis zu 400 Millionen Impfdosen von Astrazeneca bestellt und nach eigenen Angaben 336 Millionen Euro für Entwicklung und Fertigung vorgestreckt. Nach Darstellung der EU-Kommission hätte Astrazeneca seit Oktober auf Vorrat produzieren müssen, damit der Impfstoff sofort nach der Zulassung in der EU bereitsteht.

Die Kommission steht selbst in der Kritik, weil Impfstoff in der EU knapp ist und bisher prozentual weit weniger Menschen immunisiert wurden als etwa in Großbritannien oder Israel. Das liegt zum Teil daran, dass die Mittel in der EU eine Marktzulassung statt nur einer Notfallzulassung bekommen - und das dauert länger. Der Impfstoff von Astrazeneca wäre das dritte in der EU zugelassene Corona-Vakzin.

Mehr zu den Anfängen des Coronavirus:

Ein Jahr Corona in Deutschland - Wie das Virus zu uns kam 

Ein Fischmarkt in China scheint weit weg. Doch als das bayerische Gesundheitsministerium am 24. Januar 2020 einen "Corona-Arbeitsstab" einrichtet, ist das Virus schon unterwegs.

Videolänge
2 min
von Ulrike Kunkel, München

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