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Was tun gegen Kindesmissbrauch im Netz?

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Was tun gegen Kindesmissbrauch im Netz?

Ermittlern ist es gelungen, eine der größten Darknet-Plattformen für sexualisierte Gewalt an Kindern zu sprengen. ZDFheute live über den Kampf gegen Kindesmissbrauch im Netz.

43 min
43 min
03.05.2021
03.05.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.05.2022

Was passiert bei ZDFheute live zum Thema Kampf gegen Kindesmissbrauch im Internet?

Es ist das Ergebnis langer, aufwändiger Ermittlungen: "Boystown", eine der weltweit größten Darknet-Plattformen für Kindesmissbrauch mit mehr als 400.000 Mitgliedern wurde zerschlagen. Mithilfe einer durch Deutschland initiierten internationalen Task Force wurden vier Beschuldigte festgenommen. An den Ermittlungen waren auch Strafverfolgungsbehörden in den Niederlanden, Schweden, Australien, Kanada und den USA beteiligt. Der Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Kindern im Internet geht weiter.

Dieser Ermittlungserfolg hat eine klare Botschaft: Wer sich an den Schwächsten vergeht, ist nirgendwo sicher.
Bundesinnenminister Horst Seehofer

Wie können Kinder vor sexuellem Missbrauch geschützt werden? Welche Folgen kann sexualisierte Gewalt im Netz für Kinder haben? Und wie spüren Polizei und Behörden Täterinnen und Täter auf?

ZDFheute live spricht darüber mit Cyberkriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger. Außerdem dabei: Astrid Helling-Bakki von der World Childhood Foundation Deutschland.

Wie schwer sind die Ermittlungen zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder im Internet?

Die Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch im Internet haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Oft fliegen Täterinnen und Täter nicht auf, weil es an Transparenz und Zusammenarbeit der Behörden untereinander mangelt. "Diese unbeschreiblichen Verbrechen müssen noch besser bekämpft werden. Leider stehen sich dabei bislang Daten- und Kinderschutz diametral gegenüber", so der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Johannes-Wilhelm Rörig gegenüber der "Rheinischen Post". Vielfach können Ermittler vorliegende Durchsuchungsbeschlüsse nicht durchführen. Der Grund: fehlendes Personal. Hinzu kommen die riesigen Mengen an Daten sowie der immense Aufwand beim Auswerten von Foto- und Videomaterial.

(Quelle: ZDF, AFP, dpa)

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