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Wie ist die Lage vor Ort?

Neue Gefechte in der Ostukraine zeigen eine sich zuspitzende Lage im Russland-Ukraine-Konflikt. Was ist passiert und wie sieht es vor Ort aus? ZDFheute live ordnet ein.

Videolänge:
38 min
Datum:
21.02.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 21.02.2023

Zuspitzung in der Ostukraine – Was passiert bei ZDFheute live?

Die Spannungen im Konfliktgebiet in der Ostukraine nehmen weiter massiv zu: Nach Tagen neuer Angriffe beruhigt sich die Situation nicht und die Sorge vor einer weiteren Eskalation der Lage wird immer größer:

Wir sehen bisher keine Zeichen für eine Entspannung.
Kremlsprecher Dmitri Peskow

Die Waffenstillstands-Verstöße an der Kontaktlinie nehmen zu: Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatten zuletzt Tausende Verstöße gegen den vereinbarten Waffenstillstand gemeldet. 

Wie ist die aktuelle Situation in der Ostukraine? ZDFheute live spricht dazu mit der ukrainischen Schriftstellerin Kateryna Mishchenko, ZDF-Korrespondent Sebastian Ehm und dem Journalisten Arndt Ginzel, der gestern einen Beschuss durch Separatisten in der Ukraine miterlebt hat.

Ist eine Invasion unumgänglich?

Nach westlichen Angaben hat Russland etwa 150.000 Soldaten an die Grenze zur Ukraine zusammengezogen. Der bislang sporadische Beschuss über die Grenzlinie zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den pro-russischen Separatisten in der Ost-Ukraine hat seit Donnerstag zugenommen. Fortwährend wird neuer Beschuss gemeldet.

Die Lage wird von westlicher und ukrainischer Seite als besorgniserregend bezeichnet. Hoffnung könnte der diplomatische Versuch eines Spitzentreffen geben.

Wir können diese Krise nur am Verhandlungstisch lösen.
Außenministerin Annalena Baerbock

Frankreich zeigt hier die Initiative: Präsident Emmanuel Macron sprach am Wochenende mit Bundeskanzler Olaf Scholz, US-Präsident Joe Biden und dem russischen Kollegen Wladimir Putin, um ein Gespräch zwischen den USA und Russland zu vermitteln.

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In den ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk unweit der russischen Grenze kämpfen seit 2014 vom Westen ausgerüstete Regierungstruppen gegen von Russland unterstützte Separatisten. Nach Schätzung der Vereinten Nationen wurden bereits mehr als 14 000 Menschen getötet, zumeist im Separatistengebiet. Ein Friedensplan von 2015, der unter deutsch-französischer Vermittlung zustandekam, wird nicht eingehalten.

(Mit Material von DPA und RTZ)

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