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Was Putin planen könnte

Präsident Putin hat die Unabhängigkeit der pro-russischen Separatisten-Gebiete anerkannt. Der Konflikt um die Ukraine spitzt sich weiter zu. ZDFheute live: Wie weit geht Putin?

Videolänge:
49 min
Datum:
22.02.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 22.02.2023

Konflikt spitzt sich zu - Was passiert bei ZDFheute live?

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montagabend die Separatisten-Gebiete Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anerkannt. Zuvor hatte Putin in einer Fernsehansprache seinen Schritt begründet. In seiner Rede hatte er von einem „Marionetten-Regime“ in Kiew gesprochen, das keine eigene Politik verfolge, sondern von den USA gesteuert und instrumentalisiert werde, um Russland zu schwächen. Vom Westen wird Moskau für die neuesten Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt scharf kritisiert. Die EU und die USA kündigten Sanktionen gegen Russland an. Die Bundesregierung verurteilte die Anerkennung der Separatisten-Gebiete als „eklatanten Bruch des Völkerrechts“. Die umstrittene Gas-Pipeline Nord Stream 2 wurde auf Eis gelegt.

Wie ist Putins Rede zu bewerten? Was könnte er vorhaben? Und wie weit geht Putin? Darüber sprechen wir in ZDFheute live mit Ex-Nato-General Egon Ramms und dem Politikwissenschaftler, Historiker und Osteuropa-Experten Andreas Umland. Außerdem sprechen wir mit ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen in Washington.

Was sind die Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt?

Der Konflikt in der Ostukraine besteht bereits seit 2014. Nach bewaffneten Auseinandersetzungen im März 2014 annektiert Russland die Halbinsel Krim. In den östlichen Gebieten der Ukraine, Donezk und Luhansk, rufen pro-russische Separatisten "unabhängige Volksrepubliken" aus. Es beginnt ein bewaffneter Konflikt in dem bis heute mehr als 13.000 Menschen getötet wurden. Nach nicht eingehaltenen vorübergehenden Waffenruhen, die ursprünglich im Minsker Friedenabkommen festgehalten wurden, und zahllosen internationalen Versuchen, den Konflikt diplomatisch zu lösen, zieht Russland im Frühjahr 2021 und im vergangenen November jeweils mehr als 100.000 Soldaten an den Grenzen zur Ukraine zusammen – zu Militär-Übungen, wie es aus Moskau heißt. Seitdem spitzt sich der Russland-Ukraine-Konflikt immer weiter zu, allen diplomatischen Bemühungen zum Trotz. Mit der neuen Eskalationsstufe sind die Befürchtungen Kiews und der Nato, dass eine russische Invasion in die Ukraine Realität werden könnte, größer denn je.

Mit Material von ZDF und dpa.

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