Sie sind hier:

Was schärfere Waffengesetze verhindern

21 Tote an einer Grundschule: Wie es dazu kam und warum Versuche, das US-Waffenrecht zu verschärfen, immer wieder scheitern, erklärt Korrespondent Elmar Theveßen bei ZDFheute live.

Videolänge:
34 min
Datum:
25.05.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.05.2023

Wieder ein Amoklauf in den USA - Was passiert bei ZDFheute live?

An einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas sind am Dienstag 19 Kinder und zwei Lehrer bei einem Amoklauf ermordet worden. Die Polizei erschoss den 18-jährigen Täter nach dem Massaker in der Robb Elementary School in Uvalde nahe San Antonio. Zwei Polizisten wurden verletzt.

Diese erneute Schreckenstat ist kein Einzelfall. Laut der amerikanischen Initiative Everytown Support Fund gibt es eine fürchterliche Bilanz der letzten Jahre: Seit 2013 ereigneten sich insgesamt 238 Schulattentate in den USA, bei denen Menschen starben. Texas ist in dieser Statistik der traurige Spitzenreiter. Doch nicht nur Schulen zählen zu den Tatorten. Nach Angaben der Datenbank The Gun Violence Archive gab es allein in diesem Jahr bereits 212 "Mass Shootings" in den USA. Stand Anfang Mai verzeichnete die Organisation für das Jahr 2022 bereits 6296 Tote durch Schusswaffen. Im vergangenen Jahr waren es knapp 21.000 Tote, Suizide ausgenommen.

ZDFheute live spricht mit Korrespondent Elmar Theveßen über Waffengewalt und Waffenrecht in den USA .

Weniger Tote durch schärfere Waffengesetze?

Schusswaffen sind in den USA weit verbreitet. US-Präsident Biden prangerte in einer emotionalen Rede die grassierende und alltägliche Waffengewalt an, für die er die laxen Waffengesetze verantwortlich machte. Vorstöße für ein schärferes Waffenrecht scheitern aber immer wieder am Widerstand der mächtigen Waffenlobby und der konservativen Republikaner.

Dabei sind striktere Waffengesetze ein effektives Mittel, um die Anzahl der Ermordeten zu reduzieren, wie das Beispiel Australiens zeigt. Dort herrschte früher ein ähnlich lockeres Waffenrecht wie in den USA. Nach einem Amoklauf mit 35 Toten im Jahr 1996 wurden die Gesetze innerhalb von zehn Tagen verschärft, hunderttausende Waffen verschrottet. Seitdem gab es in Australien keinen Amoklauf mit mehr als vier Toten – und die Zahl der Schusswaffen-Toten hat sich halbiert.

Mit Material von ZDF, dpa und afp.

Mehr aus ZDFheute live

Beschädigte Wohngebäude in Lyssytschansk in der Region Luhansk.

Russischer Vormarsch im Donbass - Kämpfe verlagern sich nach Donezk 

Nach dem Fall von Lyssytschansk ist die gesamte Region Luhansk unter russischer Kontrolle. Moskaus Truppen greifen jetzt verstärkt die Städte Slowjansk und Kramatorsk an.

05.07.2022
Videolänge
Dara Hassanzadeh

Luhansk unter russischer Kontrolle - "Kein zweites Mariupol ertragen" 

Obwohl sich ihre Armee zurückzieht, sind viele Ukrainer froh, dass ein zweites Mariupol und damit eine Einkesselung verhindert wurde, berichtet ZDF-Reporter Dara Hassanzadeh.

05.07.2022
Videolänge
Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.