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Warum ein Ex-Soldat in der Ukraine kämpft

Ex-Bundeswehrsoldat Mehmet kämpft seit einigen Wochen freiwillig in der Ukraine. Er ist einer von geschätzt rund 20.000 ausländischen Kämpfern. Was treibt sie an?

Videolänge:
34 min
Datum:
29.03.2022
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.03.2023

Freiwillige kämpfen für die Ukraine - Was passiert bei ZDFheute live?

Immer mehr Ausländer melden sich freiwillig, um für die Ukraine zu kämpfen. Laut ukrainischen Angaben sollen es inzwischen rund 20.000 Freiwillige sein. Überprüfen lässt sich das nicht. Einer von ihnen ist Mehmet. Er lebt eigentlich in Deutschland, war früher mal Soldat bei der Bundeswehr. Jetzt unterstützt er die ukrainischen Truppen in der „Internationalen Legion“. Dort kämpfen Ausländer, die der Ukraine helfen wollen.

Die ukrainische Regierung hatte in der Vergangenheit mehrfach zur Unterstützung im Kampf gegen Russland aufgerufen – und auch Kampferfahrene aufgefordert, vor Ort zu helfen.

Was bewegt Menschen wie Mehmet dazu, freiwillig in den Krieg zu ziehen? Wie geht es ihnen mit ihrer Entscheidung? ZDFheute live spricht mit ZDF-Korrespondent Jörg Brase in Lemberg, ZDFheute-Reporterin Julia Klaus und der Militärforscherin Julia Ludwig von der Universität Potsdam über den Kriegseinsatz von freiwilligen Kämpfern.

Rechtliche Konsequenzen für freiwillige Kämpfer?

Mehrere EU-Länder, darunter auch Deutschland, raten ihren Staatsbürgern davon ab, als freiwillige Kämpfer in den Ukraine-Krieg zu ziehen. Eine entsprechende Erklärung wurde vergangenen Montag unterzeichnet. Prinzipiell ist die Kriegsteilnahme von Deutschen nicht illegal, wie das Innen-, Justiz- und das Außenministerium mitteilen. Aber: Bei ehemaligen Bundeswehrsoldaten sei eine Einzelfallprüfung nötig, schreibt das Verteidigungsministerium. Aktiven Soldaten und Reservisten ist die (freiwillige) Kriegsteilnahme allerdings untersagt.

Mit Material von ZDF und afp.

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