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So läuft die Verteilung der Spenden

Viele Flutopfer bemängeln, dass die Gelder nur langsam ankommen. Was ist dran an der Kritik zur Auszahlung der Spenden? ZDFheute live spricht mit Ilka Hahn vom Hilfswerk Diakonie.

Videolänge:
27 min
Datum:
17.09.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 17.09.2022

Hochwasseropfer kritisieren Verteilung der Spenden – Was passiert bei ZDFheute live?

Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat viele Menschen schwer getroffen – ganze Orte standen unter Wasser, Häuser stürzten ein, mehr als 180 Menschen starben, einige werden immer noch vermisst. Der Wiederaufbau in den verwüsteten Gebieten im Westen Deutschlands wird nach Schätzung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) "viele Milliarden verschlingen".

Mindestens 510 Millionen Euro wurden laut dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen bisher gespendet – Hilfe, die viele Betroffene dringend benötigen. Doch Flutopfer kritisieren fehlende Informationen von den Hilfsorganisationen, wie Spendengelder beantragt werden können. Ein weiteres Problem: Die Auszahlung dauert an. Viele Rechnungen für Reparaturen und Aufräumarbeiten müssten jedoch jetzt schon bezahlt werden.

Acht Wochen nach der Katastrophe und wir haben noch keine Informationen bekommen, an wen man sich wenden muss.
Anna Helbach, Betroffene der Flutkatastrophe

Woran liegt es, dass das Geld bei vielen in den Flutgebieten nicht ankommt? Darüber spricht ZDFheute live mit Ilka Hahn vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe. Das Hilfswerk gehört zum Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Außerdem kommen Betroffene der Flutkatastrophe mit ihren Fragen und Kritik zu Wort.

Warum wird über die Verteilung der Spendengelder diskutiert?

Viele Menschen und Unternehmen haben für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe gespendet. So meldet das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe 87,1 Millionen Euro Spenden für die Hochwasserhilfe – doch Flutopfer, denen die Mittel für den Wiederaufbau fehlen, berichten, dass die Gelder nur sehr langsam ankommen. Bisher sind etwa 5 der 87 Millionen Euro als Sofort- und Haushaltshilfen bis maximal 5.000 Euro an Betroffene ausgezahlt worden.

Der Kreis Ahrweiler habe bereits 17,7 Millionen Euro direkt ausgezahlt – insgesamt seien hier laut Kreisverwaltung rund 42 Millionen Euro auf dem Spendenkonto eingegangen. 97 Prozent der 15.900 eingegangen Anträge seien abschließend bearbeitet worden. Ab Oktober können Flutopfer hier mit weiteren rund 20 Millionen Euro Spendengeldern rechnen.

Über folgenden Spendenaufruf können Sie die Betroffenen der Flutkatastrophe weiter unterstützen:

Ein Regionalzug steht im Bahnhof von Kordel im Wasser am 15.07.2021

Service - Spendenaufruf für Hochwasser-Opfer 

Im Westen Deutschlands kam es nach Starkregen zu einer Hochwasser-Katastrophe. Viele Menschen starben. Ganze Dörfer wurden zerstört.

Mit Material von ZDF und dpa

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