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Wer zahlt für die Klimakrise?

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Wer zahlt für die Klimakrise?

197 Nationen verhandeln bei der Weltklimakonferenz in Glasgow über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Die Erwartungen sind hoch. ZDFheute live diskutiert.

Videolänge:
48 min
Datum:
01.11.2021
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 01.11.2022

Weltklimakonferenz in Glasgow – was passiert bei ZDFheute live?

Bis zum 12. November treffen sich die Vertreter von 197 Ländern im schottischen Glasgow im Rahmen der Weltklimakonferenz (COP26), um über die weitere Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 zu verhandeln. Das Abkommen sieht die Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad vor. Die Konferenz sei die letzte Hoffnung, um das Ziel zu erreichen, sagte der britische Konferenzvorsitzende Alok Sharma. Ziel ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und die Erderwärmung zu begrenzen.

China gilt als der weltgrößte Treibhausgasemittent. Der chinesische Präsident Xi Jinping ist bei der Klimakonferenz aber nicht anwesend. Im Laufe des Tages soll lediglich eine schriftliche Erklärung des Staatschefs veröffentlicht werden.

Für die Menschheit ist die Uhr beim Klimawandel schon lange abgelaufen. Es ist eine Minute vor Mitternacht und wir müssen jetzt handeln. Wenn Glasgow scheitert, dann scheitert die ganze Sache.
Boris Johnson, britischer Premierminister


Wird der CO2-Preis weiter steigen? Wer übernimmt die Kosten der Klimakrise? Darüber diskutiert ZDFheute live mit Expertin Prof. Karen Pittel, Leiterin des Ifo-Zentrums in München und Fridays for Future-Aktivistin Luisa Neubauer. Eine Einschätzung gibt ZDF-Umweltexperte Volker Angres.

Deutschland müsse verbindlich voran gehen – Wie ist die aktuelle Stimmung bei der UN-Klimakonferenz?

UN-Generalsekretär Antonio Guterres glaubt, dass die weltweit versprochenen Anstrengungen beim Klimaschutz nicht ausreichen werden, um eine Katastrophe abzuwenden. Er verlangt, dass Regierungen Subventionen für fossile Brennstoffe beenden, aus der Kohle aussteigen und einen Preis für sämtliche Emissionen festlegen müssten. Dazu äußerte er Zweifel an den Klimaschutzversprechen mancher Staaten.

Der türkische Präsident Recept Tayyip Erdogan hat seine Teilnahme an der Konferenz kurzfristig abgesagt. Grund sei, dass Großbritannien den Forderungen Ankaras nach Sicherheitsvorkehrungen nicht nachgekommen sei.

Deutschland habe eine Verantwortung, verbindlich voran zu gehen, so Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter. Die geschäftsführende Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht Deutschland als Brückenbauer in der Klimapolitik. Deutschland komme mit einem starken neuen und rechtsverbindlichen Klimaziel nach Glasgow.

Wir werden 2045 klimaneutral, das sind fünf Jahre früher als die EU.
Svenja Schulze (SPD), geschäftsführende Bundesumweltministerin
COP26 in Glasgow
Liveblog

Newsticker zum Klimagipfel - So verlief die UN-Klimakonferenz in Glasgow 

Beschleunigter Klimaschutz, weniger Kohle: Nach zweiwöchigen Verhandlungen hat die UN-Klimakonferenz den "Glasgow-Klimapakt" beschlossen. Wie COP26 verlief - zum Nachlesen im Blog.

(Mit Material von RTZ, afp, dpa und AP)

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