Sie sind hier:

Die Themen der Sendung vom 31. Januar 2018

Politik | auslandsjournal - Die Themen der Sendung vom 31. Januar 2018

Diese Woche berichtet das auslandsjournal über die Kriegskinder von Mossul, Burschenschaften in Österreich, "#MeToo" im Politikbetrieb und im außendienst versucht sich Lisa Jandi als Kletterin in Iran.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 30.01.2019, 14:14

Zerstörte Stadt, zerstörte Seelen
Die Kriegskinder von Mossul

Mossul als IS-Hochburg ist Geschichte. Die Stadt im Nordirak ist von der Dschihadistenmiliz befreit. Doch die Trümmer bleiben, sichtbar und unsichtbar. Zehntausende Kinder haben unter dem Krieg gelitten. Unter der Herrschaft des sogenannten "Islamischen Staates" und dem erbitterten Kampf um die Stadt erlebten die Jüngsten Armut, Zerstörung, Tod.  Uli Gack berichtet aus einer zerstörten Stadt und von zerstörten Seelen. Denen der Kriegskinder von Mossul.

Burschen an der Macht
Österreichs Studentenverbindungen

"Gebt Gas ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million." Diese Zeile aus einem Liedbuch der österreichischen Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt sorgt für eine Debatte, weit über die Landesgrenzen hinaus: Wie rechts und nationalistisch sind die traditionsreichen Studentenverbindungen in der Alpenrepublik eigentlich? Dabei besonders im Fokus: Die FPÖ, die Freiheitliche Partei Österreichs. Denn die Rechtspopulisten regieren mit in Wien. Und: Die FPÖ pflegt eine große Nähe zu Studentenverbindungen. Was also bedeutet das nun für die Politik und die Gesellschaft?

Männer, Macht und Missbrauch
"#MeToo" im Politikbetrieb

Weinstein, Wedel – und wer eigentlich noch? Die "#MeToo"-Bewegung bringt immer mehr Fälle sexueller Belästigung auf allen Ebenen ans Licht. Auch in der Politik. Jetzt finden auch Mitglieder des EU-Parlaments und sogar der Kommission den Mut, zu sprechen. Die Abgeordnete Linnéa Engström zum Beispiel schildert ihren Fall und findet: Es hat sich bis heute wenig geändert. Und in Großbritannien musste schon im November Verteidigungsminister Michael Fallon nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurücktreten.

Flucht nach oben
außendienst über den Dächern Teherans

Im "Gottesstaat Iran" regieren zutiefst religiöse, konservative, alte Männer. Selbst unter Präsident Ruhani bleiben, trotz seiner Reformbemühungen, die Rechte von Frauen eingeschränkt. Sie dürfen offiziell nicht einmal in der Öffentlichkeit Fahrrad fahren. In der Hauptstadt Teheran aber wollen sich junge Frauen nicht die Freude am Leben nehmen lassen – sie flüchten von den Bürgersteigen der Millionen-Metropole in die Berge des Elburs-Gebirges. Die Frauen erklimmen dort furchtlos und kraftvoll die steilen Wände – und genießen, fernab von Sittenwächtern und Polizei, ein Gefühl von Freiheit. Lisa Jandi hat die kletternden Heldinnen von Teheran im außendienst begleitet.

Stab

  • Moderation - Antje Pieper

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.