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Die Themen der Sendung vom 26. September 2018

Diese Woche berichtet das auslandsjournal unter anderem über den Familienclan des türkischen Präsidenten Erdogan, den Mietpreiswahnsinn in London und im außendienst hilft Melanie Haack bei der Bananenernte in Ecuador.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.09.2019

Klein, schäbig, unbezahlbar
Mietwahnsinn in London

Die Konzentration der türkischen Wirtschaft und des Finanzwesens auf Recep Tayyip Erdogan und seine Familie wird immer umfassender. Der Staats-, Regierungs-, Militär- und Parteichef hat sich jetzt auch an die Spitze eines milliardenschweren Staatsfonds gesetzt und die bisherige Führung abgesetzt. Politik wird zum Familiengeschäft und Erdogan baut seinen Schwiegersohn Berat Albayrak systematisch zum Nachfolger auf. Der Schwiegersohn soll den Staatspräsidenten auch auf seiner Deutschland-Reise begleiten.

Politik als Familiensache
Das System Erdogan

In London ist der Wohnraum seit Jahren knapp, was zu immer weiter steigenden Mietpreisen geführt hat. Die neuesten Mietspiegelzahlen sind erschreckend: In Westminster kostet die Monatsmiete durchschnittlich (ohne Nebenkosten) 2500,- Euro. Auch im billigsten Stadtteil Croydon, der schon 16 km von der Stadtmitte entfernt ist, zahlt man im Durchschnitt 1200,- Euro Kaltmiete. Wer sparen will, muss also entweder raus aus London und lange Pendelwege in Kauf nehmen, auch im hohen Alter noch mit einer WG vorlieb nehmen oder nicht wählerisch sein, wenn es um Zustand oder Größe der Wohnung geht.

Zwischen Aufbruch und Aufstand
Äthiopiens Weg zum Frieden

Gleich nach seiner Amtsübernahme zog der neue Premierminister Abiy Ahmed durch vielfältige Reformen die nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich. Er entließ politische Gefangene, gewährte Amnestie, erkannte sogar die jahrelang umstrittene Grenzlinie zu Eritrea an. Wirtschaftliche Beziehungen zwischen Äthiopien und Eritrea wurden reaktiviert und durch die Grenze geteilte Familien können sich wieder treffen.

Doch neue Unruhen und Gewalt gefährden die Reformprozesse des Premierministers. Bei Massenprotesten in der Hauptstadt Addis Abeba forderten tausende Demonstranten Schutz vor Gewalt von Sicherheitskräften.

Der Kampf um die Banane
Außendienst in Ecuador

Ecuador, das kleine Land der großen Anden, des wilden Amazonas und der Bananenstauden soweit das Auge reicht. Dort ist die Banane mehr als nur ein gesundes Obst, nämlich der Lebensunterhalt für Millionen Menschen. Doch wie lange noch? Ein aggressiver Pilz bedroht die Banane weltweit. Noch ist Ecuador als größter Exporteur der gelben Frucht verschont geblieben und sucht weiter nach Lösungen, um die Banane zu retten. Melanie Haack hilft mit: außendienst.

Stab

  • Moderation - Antje Pieper
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