auslandsjournal vom 20. Januar 2016

Politik | auslandsjournal - auslandsjournal vom 20. Januar 2016

Diese Woche berichtet das auslandsjournal unter anderem über den Senioren-TÜV in der Schweiz, die US-Bevölkerung in der Sinnkrise und im außendienst heißt es: ein Tag bei der Lotusernte in Thailand.

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 20.01.2017, 22:15
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2016

Senioren-TÜV in der Schweiz
Ältere Autofahrer müssen zum Check-Up

Wer über 70 Jahre alt ist und weiter Auto fahren will, muss in der Schweiz alle zwei Jahre zum Gesundheitscheck - und das schon seit 1976. So alt, wie die Regelung ist, ist auch der Widerstand dagegen. Kritiker sprechen von geschönten Zahlen und Altersdiskriminierung. Denn obwohl Reaktionsfähigkeit, Hör- und Sehvermögen statistisch gesehen im Alter abnehmen: Ob ältere Autofahrer überproportional häufig an Unfällen beteiligt sind oder nicht, ist umstritten.
Dennoch ist die Schweiz mit ihren Fitnesstests nicht allein: In der Mehrzahl der europäischen Länder sind Gesundheitschecks ab einem gewissen Alter Pflicht. Die Tests variieren jedoch stark: In Portugal etwa muss man mit 50 Jahren ein Gesundheitszeugnis vorlegen, in Großbritannien genügt die Selbstauskunft, man sei fit für den Verkehr. Und in einigen Ländern wie Schweden, Tschechien oder Lettland muss die Fahrerlaubnis alle zehn Jahre erneuert werden - unabhängig vom Alter. Der unbefristete deutsche Führerschein bildet da eher eine Ausnahme - zum Unmut der Schweizer Senioren.
Aus der Schweiz berichtet ZDF-Korrespondentin Hilke Petersen.

Die USA in der Sinnkrise
Verunsicherte Staaten von Amerika

Selten haben die USA mit so viel Sorge beobachtet, was Europa beschäftigt: Flüchtlingskrise und die Angst vor Überfremdung, der Terror des selbst ernannten Islamischen Staates und eine Staatengemeinschaft in der Zerreißprobe. Dahin ist der Glaube, dass die Krisen der alten Welt den USA nichts anhaben können.
Die Suche nach Lösungen könnte gerade im Wahljahr 2016 rasch in Hysterie umschlagen. Denn die Zukunftsangst vieler US-Amerikaner geht auch mit der Skepsis gegenüber den großen Medien und dem politischen Establishment einher. Experten sehen darin Parallelen zur Entwicklung in Deutschland: Angela Merkel, letztes Jahr als Retterin der Flüchtlinge gefeiert, wird nun als gefallene Kanzlerin gehandelt, Anti-Islam-Bewegungen und extreme Positionen erhalten Zulauf. Und so sind es gerade die ungewöhnlichen, radikalen Kandidaten fürs Präsidentenamt, die die Debatten aufmischen: Auf der Seite der Republikaner Donald Trump, Selfmade-Milliardär und rüpelhafter Redner, auf der Seite der Demokraten Bernie Sanders, parteiloser Sozialist und Langzeit-Abgeordneter. Das Lager des einen befürwortet einen Grenzzaun zu Mexiko, das des anderen tritt gegen Kriegseinsätze ein.

Aus den USA berichtet ZDF-Korrespondent Ulf Röller.

Made in Africa
China produziert in Äthiopien

Die Blume Buddhas in Thailand
außendienst bei der Lotusernte

Stab

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