Kalte Kunst in China

außendienst beim Eisfestival

Auch dieses Jahr findet im chinesischen Harbin von Dezember bis Februar das größte und bekannteste Eisfestival der Welt statt. Zahlreiche Events laden in der frostigen Stadt zum Staunen ein. außendienst-Reporterin Anja Roth erlebt einen Tag als Arbeiterin auf dem Eisfestival in der eisigen Kälte Nordchinas.

Jedes Jahr im Winter findet im Norden Chinas das weltbekannte Eisfestival von Harbin statt. Seit 32 Jahren erbauen chinesische Arbeiter jeden Winter eine Landschaft aus riesigen Eisskulpturen. Dieses Mammutprojekt soll den Tourismus ankurbeln und es funktioniert: Millionen Besucher bewundern eine Märchenwelt aus Eis und Schnee. Bei -26 Grad hilft außendienst-Reporterin Anja Roth den chinesischen Arbeitern beim Eisskulpturen bauen.


Chinesischer Arbeitsgeist
Die gigantische Märchenwelt von Harbin entsteht in gut zwei Wochen im Dezember. In dieser Zeit ist die Stadt Großbaustelle: Rund 10.000 Menschen arbeiten hier. Finanziert wird das Megaevent zu 100 Prozent vom chinesischen Staat – wieviel er sich das Festival genau kosten lässt ist streng geheim. Da es in der Region im Winter kaum Arbeitsplätze gibt, ist das Festival für viele eine lohnende Saisonarbeit. Die Arbeiter schuften wie am Fließband, damit das Eisfestival pünktlich eröffnen kann.

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