Nicole Diekmann

Erst Morgenmagazin und Reporterpool, jetzt Hauptstadtstudio. Wünscht sich Frieden. Auch im Internet.

Seit wann in der Hauptstadtredaktion und wo davor?

Seit Oktober 2015. Vorher 4 Jahre im "Reporterpool", dessen Mitglieder aus Krisengebieten und von Großereignissen berichten, davor im Morgenmagazin.

Warum Parlamentsberichterstattung alles andere als langweilig ist

Weil Politik für Menschen gemacht wird. Und von Menschen.

Was ist die größte tägliche Herausforderung im Hauptstadtstudio?

Die Unberechenbarkeit ausrechnen. Wenigstens im Nachhinein.

Das interessanteste politische Ereignis über das ich berichtet habe

Nachwahlen in Myanmar 2012, ein weiterer Schritt des Jahrzehnte lang völlig abgeschotteten Landes zu einer Demokratie. Bis zum Vorabend unserer Reise zitterten wir um unsere Visa - und um die Arbeit vor Ort: Würde uns ein offizieller "Beobachter" an die Seite gestellt werden? Und wie wahrscheinlich ist es, dass die Burmesen, nach Dekaden der Diktatur, Unterdrückung und Überwachung mit uns reden würden – offen, ehrlich, vor der Kamera.

Und dann: Alle Furcht unbegründet! Kein Zensor an unserer Seite, dafür redewillige Menschen vor der Kamera, die auf die Formel hofften "Je mehr internationale Öffentlichkeit, umso höher der Druck auf die Machthaber, wirklich Demokratie zu wagen". Der Höhepunkt: Die Nacht vor der Parteizentrale von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, deren Partei alles abräumte  – wahnsinnig überwältigend. Bei den Menschen herrschte das reine Glück

Das interessanteste politische Ereignis über das ich berichten möchte…

Frieden. Überall. Sogar in den Sozialen Medien.

Fragen? Hier geht's zu Nicole Diekmann bei Twitter

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