Juso-Chef: "Sarrazin schadet der Partei"

Chatten Sie mit Sascha Vogt

Klare Worte im Fall Sarrazin: "Mit seinen Thesen schadet er der SPD, seine Erklärung war mehr als dürftig", sagt Juso-Chef Sascha Vogt. Und kritisiert, dass der SPD-Parteivorstand nicht weiter über den Fall berät. Hat er Recht? Chatten Sie mit ihm!

"Ressentiments und Rassismus haben in der SPD nichts zu suchen", sagt Sascha Vogt, Vorsitzender der Jusos zu den Thesen Thilo Sarrazins. Das sah der SPD-Parteivorstand ähnlich und wollte Sarrazin ausschließen. Doch dazu kam es nicht. Das Urteil der Schiedskommission: Thilo Sarrazin darf SPD-Parteimitglied bleiben.

"Mir lag es fern, insbesondere Migranten zu diskriminieren", sagte Sarrazin vor der Schiedskommission. Auch habe er nicht die Absicht gehabt, sozialdemokratische Grundsätze zu verletzen. "Sollten Mitglieder der Partei sich in ihrem sozialdemokratischen Verständnis beeinträchtigt fühlen, bedaure ich dies, auch wenn ich meine, dass mein Buch dazu keine Veranlassung gegeben hat."

Vogt: "Von Sarrazin distanzieren"

Sascha Vogt findet diese Erklärung "mehr als dürftig", stellt sich aber hinter Generalsekretärin Andrea Nahles, die einige Genossen für das Scheitern des Parteiausschlussverfahrens verantwortlich machten. Die hessischen Jusos forderten gar Nahles' Rücktritt. Das weist Vogt zwar zurück. Doch der Parteivorstand müsse sich deutlich von Sarrazins Thesen distanzieren.

Was meinen Sie? Hat er Recht? Oder müsste die SPD gelassener mit Sarrazin umgehen? Chatten Sie mit Juso-Chef Sascha Vogt, am Sonntag im Berlin direkt-Chat ab 19.30 Uhr.

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