Linkspartei: Mit wem wohin?

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Im Juni wählt die Linkspartei eine neue Spitze - und er kandidiert: Dietmar Bartsch. Und er kritisiert: Antikapitalismus-Kritik alleine reiche nicht, um Wahlkämpfe zu gewinnen. Wohin will er die Partei führen?

Eines jedenfalls ist schon heute klar: Die Vorsitzenden der Linkspartei sollen nicht per Mitgliederentscheid gewählt werden. Das beschloss am Donnerstagabend der geschäftsführende Parteivorstand. Die Anträge von vier Landesvorständen und mehreren Kreisvorständen seien als nicht zulässig gewertet worden, teilte die Partei mit.

Wer führt die Partei?

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Dietmar Bartsch, hatte sich für das Votum der Basis ausgesprochen. Parteiintern galt die Einschätzung, Bartsch habe größere Chancen gewählt zu werden, wenn anstatt eines Parteitages die Parteimitglieder über die Kandidaten entscheiden.

Bartsch ist ein Vertreter des pragmatischen Parteiflügels, der eher um den Preis von Kompromissen zu einer Regierungsbeteiligung bereit ist als der entschieden antikapitalistische und fundamentalistische Flügel der Partei. Neben Bartsch hat die Parteivorsitzende Gesine Lötzsch bereits erklärt, sie wolle wieder kandidieren. Der Co-Vorsitzende Klaus Ernst hat eine Kandidatur bislang offengelassen.

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Beide sind in der Partei umstritten und werden mit verantwortlich für das schlechte Abschneiden in Wahlen und Umfragen gemacht. Regulär wird die Doppelspitze beim Parteitag im kommenden Juni neu gewählt. Wie würde Bartsch die Partei inhaltlich aufstellen? Fragen Sie ihn - im Berlin direkt-Chat am Sonntag ab 19.30 Uhr.

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