Was tun gegen Krawalle?

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Fans randalierten, die Polizei setzte Tränengas ein: Nach dem Pokalspiel zwischen Dortmund und Dresden gab es Krawalle. Innenminister Friedrich lädt nun zum Runden Tisch gegen Gewalt. Was tun gegen Randale? Fragen Sie den Sprecher von "Pro Fans".

HSS Berlin
HSS Berlin Quelle: privat

"Wir müssen härter gegen Gewalttäter in Stadien durchgreifen", sagt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) im Gespräch mit Berlin direkt. Möglichkeiten gebe es genug: "Man muss zum Beispiel Platzverweise prüfen", so Friedrich. Auch schärfere Eingangskontrollen hält er für möglich - auf Kosten der Vereine.


Am Montag lädt Friedrich ins Innenministerium. An einem Runden Tisch gegen Gewalt in den Stadien berät er das weitere Vorgehen. Fans sitzen nicht mit in der Runde. Ein Fehler, findet Philipp Markhardt, Sprecher der Fanorganisation "Pro Fans". "Man muss mit den Fans reden und nicht über sie", sagt er.

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Gewalt in Stadien werde man nie ganz ausschließen können, so Markhardt. "Gewalt ist kein Fußball-Problem, es ist ein Problem der Gesellschaft." Er fordert eine bessere Präventionsarbeit: "Der Gewalttäter muss einsehen, dass er falsch handelt. Strafen bringen nichts", so seine These.

Was meinen Sie? Stimmt das? Oder distanzieren sich einige Fans nicht deutlich genug von Gewalttätern in den Stadien? Welcher Weg ist der richtige? Stellen Sie Ihre Fragen und diskutieren Sie mit Philipp Markhardt, der selber übrigens Fan des Hamburger SV ist. Am Sonntag im Berlin direkt-Chat ab 19.30 Uhr.

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