"Zwischen 10 und 15 Jahren"

Guido Westerwelle im Interview

Im letzten ZDF-Sommerinterview spricht sich Guido Westerwelle beim Thema Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken für einen "Korridor zwischen zehn und 15 Jahren" aus. Die Forderung, er solle den Parteivorsitz abgeben, weist er entschieden zurück.

Angesichts der sinkenden Umfragewerte forderten einige FDP-Politiker, wie der Generalsekretär der Saar-FDP Rüdiger Linsler, Guido Westerwelle auf, das Amt als Parteivorsitzender abzulegen und sich ganz der Außenpolitik zu widmen. Dies lehnt der Ober-Liberale im ZDF-Sommerinterview jedoch ab. "Ich bin fest entschlossen und habe noch keinerlei Gelüste, aus der Politik auszuscheiden. Es darf ja noch ein paar in meinem Alter geben, die weitermachen."

Noch keine genauen Jahreszahlen

Beim Thema Steuern ist er von seiner langjährigen Forderung nach Senkung vorerst abgerückt. Der Bundeshaushalt habe nun oberste Priorität. "Wenn wir uns über die Konsolidierungspolitik hinaus noch Spielräume erarbeiten können für weitere Entlastungen, dann bleibt das auf der Tagesordnung, insbesondere für die Mittelschicht", so Westerwelle.


Kaum ein Thema beschäftigt die schwarz-gelbe Koalition dieser Tage mehr, als die Frage nach einer möglichen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Für Westerwelle ist eine baldige Einigung jedoch wahrscheinlich. "In der Diskussion gewesen ist ein Korridor zwischen zehn und 15 Jahren und ich sage Ihnen voraus, in dieser Größenordnung wird es auch beschlossen werden." Auf genaue Jahreszahlen wolle er sich jedoch noch nicht festlegen, "bevor wir ein Energiekonzept vorgestellt haben und es ingesamt in der Regierung verabredet ist".

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