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Nobelpreisträger Reinhard Genzel zu Gast bei Michael Krons

"phoenix persönlich" vom 23.10.2020

„Viele theoretische Physiker empfinden den Forschungsgegenstand Gravitation und Schwarze Löcher als eine der fundamentalsten Fragen der nächsten hundert Jahre“, sagt der Astrophysiker Reinhard Genzel. Er wurde zusammen mit der US-Wissenschaftlerin Andre...

30 min
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24.10.2020
24.10.2020
Video verfügbar bis 24.04.2021

„Viele theoretische Physiker empfinden den Forschungsgegenstand Gravitation und Schwarze Löcher als eine der fundamentalsten Fragen der nächsten hundert Jahre“, sagt der Astrophysiker Reinhard Genzel. Er wurde zusammen mit der US-Wissenschaftlerin Andrea Ghez und dem britischen Forscher Roger Penrose mit dem diesjährigen Nobelpreis für Physik für die Entdeckung eines Schwarzen Lochs in der Milchstraße ausgezeichnet.

In der Wissenschaft würden Fehler, Umwege und Streit auf dem Weg zur sogenannten Wahrheit dazugehören, sagt Genzel und blickt dabei auch auf die Forschung rund um das Coronavirus: „Das ist der wissenschaftliche Prozess, da geht es manchmal ganz heiß zu. Eine moderne Bevölkerung sollte verstehen, dass das normal ist. Und dass das Teil einer Streitkultur ist, die dann im Endeffekt aber doch oftmals zum richtigen Ergebnis führt.“

In der Sendung "phoenix persönlich" erzählt der Physik-Nobelpreisträger Reinhard Genzel von der Faszination der Schwarzen Löcher, der Akzeptanz von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Zeiten von fake news und von seiner Bewunderung für Angela Merkel in der Corona-Krise.

„Ich bewundere unsere Bundeskanzlerin seit langem“, so Reinhard Genzel. „Und Sie wissen, international ist sie hoch angesehen, gerade wegen ihrer sachlichen Art, gerade wegen diesem Herausnehmen der Emotionen (…). Diese Rumpelpolitik, die in anderen Ländern sozusagen emotionsgeladen passiert, ist eben nicht die Antwort auf eine solche Pandemie.“

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