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Sahra Wagenknecht zu Gast bei Alfred Schier

"phoenix persönlich" vom 08.03.2020

Sahra Wagenknecht, die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE, kritisiert die Vorschläge der Grünen zur Flüchtlingspolitik als "unehrlich". "Wenn die Grünen in der Regierung säßen, würden sie jetzt nicht fordern, die Grenze zu öffnen, weil ...

Beitragslänge:
30 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 07.09.2020

Sahra Wagenknecht, die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE, kritisiert die Vorschläge der Grünen zur Flüchtlingspolitik als "unehrlich". "Wenn die Grünen in der Regierung säßen, würden sie jetzt nicht fordern, die Grenze zu öffnen, weil sie genau wüssten, wie die Konsequenzen aussähen. Da sie nicht in der Regierung sind, kann man das wohlfeil fordern, da fühlt man sich ganz menschlich dabei und ganz humanitär und man muss ja nicht für irgendwelche Konsequenzen geradestehen."

Es gehe nicht nur darum, was wirtschaftlich gehe, so Wagenknecht weiter, es gehe darum, was unsere Demokratie verkrafte. "Und wenn ich mir Umfragen angucke, will die Mehrheit das nicht. Und wenn ich mir nicht wünsche, dass die AfD noch stärker wird, dann kann man nicht Dinge tun, die genau das im Effekt bewirken."

In der Sendung "phoenix persönlich" äußert sich Sahra Wagenknecht im Gespräch mit Alfred Schier zur aktuellen Flüchtlingspolitik, über die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen und zu der Frage, wie sie ihr Leben nach ihrem Burnout geändert hat.

Ihr Burnout habe sich über viele Monate aufgebaut, so Wagenknecht, "dass man immer wieder mal deprimiert ist, dass man das Gefühl hat, ich komm nicht weiter, ich werde zermürbt. Irgendwann kumuliert das so, dass es einfach nicht mehr geht." Sie sei relativ schnell wieder auf die Beine gekommen. Sie habe sich in den zwei Monaten Auszeit relativ schnell wieder gefangen und darüber nachgedacht, wie sie weitermachen solle: "Als ich das dann entschieden hatte, dass ich nicht wieder als Fraktionsvorsitzende kandidiere, war diese Last und dieser Druck weg. Ab da ging es mir eigentlich deutlich besser."

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