Abgasaffäre VW

Wie die Regierung den Konzern schützt

Politik | Frontal 21 - Abgasaffäre VW

Volkswagen musste nach Bekanntwerden des Abgasskandals die "Schummelsoftware" entfernen und hat deshalb für 8,5 Millionen Dieselautos in Europa Software-Updates entwickelt. Für die betroffenen VW-Kunden sollte damit das Abgasproblem behoben werden.

Beitragslänge:
7 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 13.06.2018, 21:00

Doch das Software-Update, das VW für seine Diesel-PKW entwickelt hat, löst die Abgasprobleme der geschädigten Kunden nicht. Jetzt zeigen interne Unterlagen, die Frontal 21 vorliegen: Mit der neuen Software von Volkswagen haben die Dieselautos gleich mehrere Abschalteinrichtungen, die zu hohen Stickoxid-Emissionen im Straßenverkehr führen. Abschalteinrichtungen können laut EU-Verordnung nur ausnahmsweise erlaubt sein. Doch das Kraftfahrtbundesamt (KBA) kommt - so die Unterlagen - zu einem anderen Schluss: "Die vorhandenen Abschalteinrichtungen wurden als zulässig eingestuft."
Das KBA selbst will dazu keine Stellung nehmen und verweist an das Bundesverkehrsministerium, dem es unterstellt ist. Dieses wiederum erklärt auf Nachfrage von Frontal 21, dass Freigaben der Updates vom KBA erfolgen, "wenn das KBA sich von der Wirksamkeit der optimierten Emissionskonzepte überzeugt hat und keine Zweifel an der Zulässigkeit der optimierten Konzepte bestehen."

Frontal 21 mit neuen Recherchen zur Abgasaffäre VW.

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