Bedingt flugbereit

Gescheiterte Rüstungspolitik

Politik | Frontal 21 - Bedingt flugbereit

Doppelt so teuer wie geplant, doppelt so lange wie vereinbart und nur halb so leistungsstark wie versprochen - die Rüstungsprojekte von Airbus stehen seit Jahren in der Kritik.

Beitragslänge:
8 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.11.2017, 21:00

Auch deshalb versprach Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei ihrem Amtsantritt, den gesamten Rüstungsbereich in ihrem Haus auf den Prüfstand zu stellen. Drei Jahre später fällt die Bilanz der Ministerin ernüchternd aus. Nach wie vor bedrohen technische Pannen und zeitliche Verzögerungen bei allen bestellten Luftfahrzeugen die strategische Einsatzfähigkeit der Bundeswehr. Doch trotz der ungelösten Probleme bei Hubschraubern und Transportfliegern setzt das Verteidigungsministerium weiter auf den mächtigen Konzern. Experten sehen eine zu enge Verbindung zwischen Auftraggeber und Lieferant. Ein Indiz dafür: Nach „Frontal 21“-Recherchen arbeitet ein Mitarbeiter von Airbus ausgerechnet im Rüstungsamt, der Behörde, die eigentlich für die Kontrolle der Rüstungsprojekte zuständig ist.       

„Frontal 21“ über flügellahme Airbus-Produkte und allzu enge Verbindungen zwischen Bundesverteidigungsministerium und Rüstungsindustrie.   

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