Parteiensponsoring

"Rent-a-Sozi" und die Folgen

Politik | Frontal 21 - Parteiensponsoring

In der vergangenen Sendung deckte "Frontal 21" die "Rent-a-Sozi"-Affäre auf und zeigte, dass Unternehmen und Lobbygruppen gegen Zahlung von 3000 bis 7000 Euro "vorwärts"-Gespräche mit SPD-Ministern, Staatssekretären und Parteifunktionären buchen können.

Beitragslänge:
4 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.11.2017, 21:00

Die Vermarktung von SPD-Spitzenpolitikern durch eine parteieigene Agentur sorgte für bundesweites Entsetzen und schon einen Tag später zog die SPD Konsequenzen: Die gesponserten "vorwärts"-Gespräche werden eingestellt. Bündnis 90/Die Grünen wollen jetzt die Parteienfinanzierung reformieren. "Frontal 21" liegt der Antrag der Grünen vor, der in dieser Woche ins Parlament eingebracht werden soll. Demnach soll das Sponsoring den strengen Transparenzpflichten unterworfen werden, welche im Parteiengesetz für Geldspenden bestehen. Ob auch die SPD für diesen Antrag stimmen wird, ist derzeit noch unklar.

"Frontal 21" über die Folgen der "Rent-a-Sozi"-Affäre.

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