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Hitze, Dürre, Futtermangel

Der Klimawandel und die deutschen Bauern

Ein Landwirt pflügt bei Nordhausen sein Feld und wirbelt dabei viel Staub auf am 16.08.2018 in Nordhausen

Monatelang haben die Dürre-Bauern in Deutschland auf erlösenden Regen gewartet, jetzt gibt es schon mal "warmen Regen" aus Berlin: Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat ihnen bis zu 340 Millionen Euro an Hilfszahlungen zugesagt.

28.08.2018
28.08.2018
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Deutsche Bauern erhalten Jahr für Jahr bereits insgesamt mehr als sechs Milliarden Euro Agrarsubventionen aus Brüssel. Und bei Schlechtwetter rufen sie gleich wieder nach Unterstützung vom Staat - getreu dem Motto: Ob Sonne scheint, ob Regen fällt, der Landwirt ruft nach Steuergeld! Fast fünf Milliarden der EU-Fördermittel sind Direktzahlungen an die Landwirte, zirka 300 Euro pro Hektar Land. Diese Zahlungen machen im Schnitt fast die Hälfte des Einkommens der Betriebe aus und sind relativ unabhängig davon, wie die Fläche bewirtschaftet wird. Agrarwissenschaftler fordern deshalb seit Jahren einen Umbau der Agrarpolitik und statt pauschaler Flächensubvention mehr Tier- und Umweltschutz. Deutschlands Landwirte müssten sich umstellen, mit dem veränderten Wetter umgehen lernen und mehr eigene Rücklagen bilden. Doch ist das so einfach möglich?

Frontal 21 geht den Fragen nach, was Dürreschäden mit EU-Subventionen zu tun haben und was sich nach dem Sommer 2018 ändern kann, damit deutsche Bauern künftig in Schlechtwetter-Jahren nicht nach "Vater Staat" rufen müssen.

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